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13.01.2015

Mit großer Willensstärke ins neue Jahr

Ein VfL-Handballer erlebt einen Sahnetag. Sorgen gibt’s beim SCI

Die Handballer des VfL Günzburg bleiben auf Kurs: Zum Jahresauftakt in der Bezirksoberliga schafften sie einen Arbeitssieg beim erwartet starken TSV Aichach. In körperlicher schwacher Verfassung dagegen präsentierte sich der SC Ichenhausen. In Bobingen gab’s eine Niederlage – und in dieser Verfassung müssen sich die Königsblauen wieder Richtung zweite Tabellenhälfte orientieren.

Erst zu Beginn der zweiten Halbzeit fanden die willensstarken Günzburger das richtige Werkzeug. Zu Beginn lagen die Gastgeber schnell 5:1 vorne – obwohl ihr bester Rückraumspieler fehlte und Routinier Gregor Trilitsch nur sporadisch eingesetzt wurde. Mit schnellen Gegenstößen kippten die Weinroten beim 5:6 die Begegnung. Doch gestützt auf einen überragend haltenden Torwart glichen die Aichacher immer wieder aus.

Nach der Halbzeit kam Tizian Schmid ins VfL-Tor und gab der Abwehr Rückhalt. Außerdem hatte Nico Jensen einen Sahnetag. Dies erbrachte schnell nach dem Wiederanpfiff einen Fünftorelauf und damit die Vorentscheidung. Der VfL wurde nun sicherer, der Endstand schließlich war leistungsgerecht.

Erfreulich aus Sicht von VfL-Trainer Stephan Hofmeister ist, dass seine Jungs mittlerweile keinerlei Probleme mehr mit dem Harzverbot haben. Alle Begegnungen ohne den in der Jugend-Bundesliga unverzichtbaren Kleber konnten – im Gegensatz zur vergangenen Runde – gewonnen werden.

Günzburg T. Schmid, Ziegler, Rothbauer (2), Nief, Konopa (2), Geiger (3), Leix, M. Schmid, Barthel (1), Rennert (2/2), Jensen (9), Hermann (3), Jäger (6), Groß (3)

Aus Sicht von SCI-Coach Klaus Hornung war die Leistung der Seinen in den ersten 20 Minuten noch ganz gut. Auch zur Pause war alles für die Königsblauen drin. „Danach aber wurde es sauschlecht“, wetterte er. Trotzdem: Ichenhausen kam beim 27:26 noch einmal bis auf ein Tor Rückstand heran. Anschließend fehlte den Gästen aber die Fähigkeit, körperlich dagegenzuhalten.

Eine gute Note vergab Hornung an seine offensivstarken Stützen Eddy Trenkenschuh und Tobias Steck. „Doch ohne Abwehr und ohne Torhüter kann man kein Spiel gewinnen“, kritisierte er. (zg, ica)

Tore Ichenhausen Trenkenschuh (9), Steck (7/1), T. Hornung (3), F. Hornung (1), Walczer (5), M. Hornung (1), Yapicioglu (4), Müller (3)

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