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Kreisliga

09.05.2015

Nicht den Überblick verlieren

Der Spielplan fällt dicker aus: Die Schützlinge von Trainer Falko Ballin, das Team von Grün-Weiß Ichenhausen, müssen diese Woche dreimal ran.
Bild: Ernst Mayer

Durch die Nachholspiele hat sich viel getan: Oben und unten ist das Rennen noch enger

Fünf Nachholspiele standen unter der Woche auf dem Programm der Kreisliga West. Dabei hat sich die Situation im Kampf um den Aufstiegs- wie auch um den Abstiegsrelegationsplatz nochmals dramatisch zugespitzt. Lediglich für drei Mannschaften könnte die Runde jetzt schon vorbei sein. Der SV Mindelzell ist seit letzten Sonntag Meister und Aufsteiger in die Bezirksliga. Und seit Mittwoch stehen der VfB Bächingen und der TSV Balzhausen als Absteiger in die Kreisliga fest. Alle anderen Mannschaften kämpfen aber noch entweder um den Aufstiegsrelegationsplatz oder gegen den Abstieg.

Besonders schwer ist dabei das Programm von Grün-Weiß Ichenhausen – müssen die Ballin-Schützlinge doch innerhalb von sieben Tagen drei Spiele absolvieren. Nach dem Sieg am Dienstag erkämpfte sich die Truppe 48 Stunden später mit dem 1:1 gegen den FC Gundelfingen II einen wichtigen Punkt im Aufstiegsrennen. Dabei waren die Gäste in der 53. Minute in Führung gegangen. Doch beinahe postwendend glichen die Grün-Weißen durch Ronald Mieß aus (65.). Nun steht am Sonntag der nicht einfache Gang nach Kicklingen an, wo die Hausherren um ihre schon letzte Chance auf den Klassenerhalt kämpfen. Sicher keine leichte Aufgabe, wenn man noch die Belastung der Wochentagsspiele mit dazurechnet. Aber wenn man sich die Chance auf den Relegationsplatz erhalten will, muss ein Sieg her.

Gleiches gilt für die SpVgg Wiesenbach und den TSV Burgau, die am Samstag in Wiesenbach die Klingen kreuzen. Mit drei beziehungsweise vier Punkten Rückstand auf Altenmünster und Ichenhausen und bei auch noch einem Spiel mehr als die beiden Kontrahenten gilt für beide nur das Motto „Siegen oder fliegen“. Selbst ein Unentschieden dürfte bereits zu wenig sein. Dramatik ist also angesagt.

Dramatik kündigt sich auch in Waldstetten an, wo der heimische SVW auf den FC Gundelfingen II trifft. Auch hier darf sich nur der Sieger weiter Hoffnungen auf Bezirksligaluft in der kommenden Saison machen. Interessant wird sein, wie die Gundelfinger den Kraftverlust aus dem Donnerstagsspiel wegstecken können.

Bei der Partie Reisensburg gegen Balzhausen, wie auch bei Bächingen gegen Ellzee, geht es für den TSV und den VfB darum, sich vernünftig aus der Liga zu verabschieden. Für die Gegner der beiden Absteiger ist hingegen ein Sieg erste Bürgerpflicht, möchte man doch an der Donau noch ein Wörtchen oben mitreden und an der Günz den Nichtabstiegsplatz verteidigen.

Bleiben noch zwei Spiele mit Landkreisbeteiligung übrig. Der SV Mindelzell tritt nach der Pflicht am Sonntag gegen Bächingen zur Kür gegen den SV Aislingen an. Also wieder eine Mannschaft aus den tiefsten Tiefen der Tabelle. Die Konkurrenz hofft dabei, dass die Zeller nicht zu sehr die Rückkehr nach 21 Jahren in die Bezirksliga gefeiert haben. Denn je nach Ergebnis könnten die Zeller noch das Zünglein an der Abstiegswaage sein.

Deshalb blickt man beim TSV Wasserburg gespannt nach Aislingen. Den momentan ist man noch punktgleich mit dem SVA. Ein Sieg der Zeller kämen den Günzburger Vorstädtern absolut zupass, und ideal wäre es, wenn man selbst in Ettenbeuren den ein oder anderen Punkt abstauben könnte. Gut drauf sind die Wasserburger momentan allemal, selbst wenn auch bei ihnen das Verletzungspech extrem grassiert. Da dem SVE nach fünf Niederlagen in Folge langsam die Luft auszugehen scheint, dürfte die Aktion „Punkte gegen den Abstieg“ für Wasserburg nicht zu einer Mission Impossible werden. (diz)

Die Spiele im Überblick:

SpVgg Wiesenbach – TSV Burgau

(Samstag, 15.30)

SV Waldstetten – FC Gundelfingen II

SV Aislingen – SV Mindelzell

SG Reisensburg-L. – TSV Balzhausen

SV Kicklingen-F. – FC GW Ichenhausen

SV Ettenbeuren – TSV Wasserburg

VfB Bächingen – SpVgg Ellzee

(alle Sonntag, 15 Uhr)

SSV Glött – SC Altenmünster

(Sonntag, 18 Uhr)

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