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Breitensport

02.12.2013

Nur die Vereinsmeisterschaft fehlt ihr jetzt noch

Nun darf sie auch den Pokal für die Deutsche Meisterschaft in Händen halten: Die Bibertalerin Philomena Dirr siegte in Augsburg.
Bild: Johannes Keller

Philomena Dirr aus Silheim ist nach vielen internationalen Erfolgen nun auch Deutsche Meisterin im Freizeitkegeln

Bibertal Knapp 100 Pokale hat sie schon gewonnen. Ein besonderer fehlte jedoch bisher: Seit 2007 versuchte sich die mehrfache Europameisterin Philomena Dirr Jahr für Jahr an der Deutschen Meisterschaft – heuer zum ersten Mal mit Erfolg. „Ich bin überglücklich“, sagt Philomena Dirr stolz, als sie ihren Siegerpokal präsentiert. 458 Holz reichten am Ende zum Sieg gegen 27 Hobbykeglerinnen aus ganz Deutschland.

Abgesehen von den nationalen Titelkämpfen hat sie bereits schwäbische, bayerische und europäische Meisterschaften mehrfach für sich entscheiden können. Eine Weltmeisterschaft im Freizeitkegeln gibt es allerdings nicht – „das gibt es nur im Sportkegeln“, berichtet Dirr. Für sie sei das Kegeln Spaß und Freizeitbeschäftigung, sagt die Bibertalerin. Und das soll auch in Zukunft so bleiben.

Nach ihrem Europameister-Titel im Juni stand für die Silheimerin die Bayerische Meisterschaft in München auf dem Plan. Die lief für die Keglerin, die beim KC Hosenträger Günzburg spielt, wenig erfolgreich: Sie konnte sich erst im Nachrückverfahren für die Deutsche Meisterschaft in Augsburg qualifizieren. Dort freilich war das Zwischentief verflogen: Dirr gewann.

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Ihre Begeisterung für den Kegelsport ist auch nach der nationalen Gold-Premiere ungebrochen. Dirr erzählt: „Bei den Turnieren habe ich im Laufe der Jahre viele Freundschaften geschlossen. Sich jedes Jahr von der Schwaben-Meisterschaft bis zur Europameisterschaft zu kegeln, bereitet mir immer wieder aufs Neue viel Freude.“

So ungewöhnlich es klingen mag: Ein kleiner, aber prestigeträchtiger Titel fehlt noch auf ihrer Vita. „Ich wurde noch nie Vereinsmeisterin. Ich hoffe natürlich, dass ich mich irgendwann gegen die Männer durchsetzen kann und diesen Titel hole.“

Ehrgeizig bleibt sie also. Für ihre Erfolge trainiert Dirr jeden Mittwoch und jeden zweiten Sonntag auf der Bahn. Da sollte sich das Ziel Vereinsmeisterschaft irgendwann doch verwirklichen lassen. Und falls es so weit kommt? „Dann ist trotzdem noch lange nicht Schluss mit dem Kegeln.“

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