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Kreisliga West

23.08.2019

Nur nicht wieder zu spät kommen

Die Thannhauser Ahmet Cam und Mesut Yildiz können nur zuschauen, wie der Wiesenbacher Torwart Tobias Konrad den Ball fängt. In diesem ersten Spiel der laufenden Runde ging der Bezirksliga-Absteiger leer aus. Seither hat die TSG lediglich einen Zähler geholt.
Bild: Ernst Mayer

Die TSG Thannhausen hat erst einen Zähler und steht schon jetzt unter Druck. Auch Großkötz braucht dringend Punkte. In Ziemetshausen kündigt sich ein Spektakel an

Ein bisher enttäuschender Absteiger und ein Aufsteiger im Aufwind eröffnen den sechsten Spieltag der Fußball-Kreisliga West. Am Samstag (Anpfiff ist um 15.30 Uhr) treffen im Mindelstadion die heimische TSG Thannhausen und der FC Grün-Weiß Ichenhausen aufeinander. Für die TSG geht es darum, den katastrophalen Rundenbeginn vergessen zu machen. Grün-Weiß könnte sich mit einem Punktgewinn gegen den Ex-Bayernligisten im vorderen Mittelfeld festsetzen.

Einfach dürfte die Angelegenheit für beide Teams nicht werden, wobei der größere Druck eindeutig auf dem gastgebenden Team von Trainer Rainer Amann liegt. Denn nach der wenig rühmlichen Bezirksliga-Saison sollte an der Mindel eigentlich alles besser werden. Doch danach sieht es bei einem Blick auf die Tabelle (die TSG ist momentan Vorletzter) nicht aus. Doch zumindest die Moral müsste stimmen: Nach einem Drei-Tore-Rückstand kamen die Thannhauser zuletzt in Jettingen noch einmal zurück in die Partie. Auf diese beeindruckende Energieleistung muss die TSG nun aufbauen. Von der Qualität ihrer Spieler her ist sie in jedem Fall besser als der momentane Tabellenplatz. Doch Grün-Weiß ist seit drei Spielen ungeschlagen und möchte diese Serie sicher auch an der Mindel fortsetzen.

Am Sonntag gilt es dann für zwei Landkreis-Teams, endlich wieder zu punkten – am besten dreifach. Der VfL Großkötz hatte nach dem Auftaktsieg gegen Neumünster in den folgenden drei Partien nichts mehr zu lachen und kassierte dabei zu allem Übel auch noch zwölf Gegentore bei nur einem eigenen Treffer. Allerdings waren die Gegner (zum Beispiel Ziemetshausen und Offingen) auch nicht von schlechten Eltern. Nun kommt das Heimspiel gegen Türk GB Günzburg. Der Neuling ist immer noch stark urlaubsgebeutelt. Für Kötz ist das vielleicht die Chance zum zweiten Dreier dieser Spielzeit. Anpfiff ist um 15 Uhr.

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Den zweiten Dreier würde auch der SV Mindelzell gerne einfahren. Auch die Zeller haben ihre bisherigen Punkte gegen den SSV Neumünster geholt. Zuletzt unterlagen sie zwar zweimal deutlich, zogen sich aber insgesamt recht beachtlich aus der Affäre. Vor allem die ersten 45 Minuten gegen Spitzenreiter TSV Ziemetshausen waren aller Ehren wert. Nun muss man die Fahrt zur SG Reisensburg-Leinheim an die Donau antreten. Sicher kein einfacher Gang, denn die Günzburger Vorstädter sind deutlich besser als ihr momentaner Tabellenplatz. Schwer wiegt bei ihnen der verletzungsbedingte Ausfall von Timo Pape (Kreuzbandriss) sowie das Fehlen des rot-gesperrten Patrick Hartmann. Bei ihm hoffen die Reisensburger, dass die Sperre nicht allzu lange ausfällt.

Drei weitere Landkreis-Vertreter treten auswärts an. Dabei bekommen es die jungen Wilden vom VfR Jettingen in Glött mit einem angeschlagenen Bezirksliga-Absteiger zu tun. Die Wiesenbacher würden liebend gerne mit einem prall gefüllten Punktekonto vom Schlusslicht aus Neumünster-Unterschöneberg zurückkommen. Und die SpVgg Ellzee bekommt es in Gundelfingen mit der U23 des Landesliga-Tabellenführers zu tun. Doch Ellzee scheint inzwischen so gut drauf, dass auch im Donaustadion etwas gehen könnte. Diese Partie beginnt am Sonntag um 17 Uhr.

Der Kracher des Wochenendes aber steigt in Ziemetshausen. Dort treffen am Sonntag ab 15 Uhr der ungeschlagene Spitzenreiter und der diese Saison wieder bärenstarke TSV Offingen aufeinander. Offingen kassierte nur eine unglückliche Niederlage gegen den FC Gundelfingen II und erzielte in allen bisherigen Spielen mindestens zwei Treffer. Ziemetshausen blieb gar noch gänzlich ohne Punktverlust und schaffte in jedem Spiel mindestens drei Treffer. Den Zuschauern dürfte also ein Offensiv-Spektakel ins Haus stehen.

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