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Schießen

15.01.2020

Offingen rutscht in die Abstiegszone

389 und 381 Ringe waren zu wenig, um Punkte für Offingen einzufahren: Florian Ferner.
Bild: Martin Gah

Der Luftgewehr-Bayernligist kassiert eine knappe und eine deutliche Niederlage. Noch ist der Klassenerhalt drin. Schwabenligist Breitenthal holt an eigenen Ständen zwei Punkte

Durch zwei Niederlagen sind die Luftgewehrschützen der BSG Offingen in die Abstiegszone der Luftgewehr-Bayernliga gerutscht. Dem Tabellendritten FSG Bund München III unterlagen sie knapp 2:3, beim 0:5 gegen die FSG Kempten II bleiben sie absolut chancenlos. Etwas besser, wenn auch nicht ganz nach Wunsch, lief es für den Schwabenligisten SV Breitenthal. An heimischen Ständen ergatterten die Luftgewehrschützen ein 3:2 gegen Frohsinn Binswangen. Dem mit makelloser Bilanz an der Tabellenspitze thronenden Team aus Wechingen unterlagen die Breitenthaler dann 2:3.

Der Offinger Mannschaftsführer Stefan Mailänder bedauerte nach der knappen Niederlage gegen München, sie sei „trotz teils sehr guter Leistungen unserer Schützen“ zustande gekommen. Die Punkte für die BSG holten Stefan Hausner (385:379) und Michael Hausner (389:384). Florian Ferner, die Nummer eins der Offinger, brachte es ebenfalls auf 389 Ringe. Dennoch konnte ihn Simone Gindl mit 395 Ringen deutlich übertreffen. Steffen Werthmann blieb mit 380 Ringen leicht unter seinem Durchschnitt. Aber gegen die 392 von Münchens Stefan Reichhuber hätte er auch mit einem guten Ergebnis nichts ausrichten können. Einen deutlichen Einbruch leistete sich der Offinger Stefan Mailänder im Duell gegen Matthias Kreuzinger (367:380).

Als nächster Gegner stand die FSG Kempten auf dem Plan, die vor dem Wettkampftag in der Tabelle punktgleich mit der BSG gewesen war. Mailänder kommentierte nach dem Duell mit hängendem Kopf: „Der Ausgang dieses Kampfes war schon fast ein wesentlicher Knackpunkt für den weiteren Saisonverlauf.“ Gleichzeitig räumte er ein, dass nach dem anstrengenden ersten Kampf die Kräfte bei seiner Mannschaft geschwunden waren. So kam es zu meist knappen Niederlagen auf allen Positionen. Sabrina Hofhansl griff erst bei diesem Wettkampf aus gesundheitlichen Gründen wieder ins Geschehen ein. Sie blieb mit 384 Ringen hinter Kemptens Melissa Graf zurück (389). Weitere Niederlagen mit fünf Ringen Abstand mussten die Offinger Florian Ferner (381:386) und Steffen Werthmann (382:387) verkraften. Nur um zwei Ringe musste sich Michael Hausner (382:384) geschlagen geben. Einzig Stefan Hausner blieb deutlich hinter Kemptens Lars Kasperek zurück (379:389).

Offingen rutscht in die Abstiegszone

Der Sprung auf den rettenden sechsten Platz ist für Offingen in den noch ausstehenden Wettkämpfen noch möglich. Allerdings machten es Siege der in der Tabelle vor der BSG liegenden Mannschaften nicht einfach, aufzuschließen. Mailänder sieht es genauso und sagt: „Jetzt ist es ein sehr enges Feld am Ende der Tabelle.“

Die Breitenthaler rutschten unterdessen durch ihre Ergebnisse aus den Aufstiegsrängen der Schwabenliga, denn nur die Positionen eins und zwei in der Abschlusstabelle berechtigen zur Teilnahme am Aufstiegsschießen zur Bayernliga. Aber auch für Breitenthal folgen noch zwei Wettkampftage bis zum 1. März. Und die Hoffnung, dass es am Ende reicht, lebt.

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