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Bezirksliga Süd

11.09.2017

Pech und eine Portion Unvermögen

„Ich kann meiner Mannschaft fast keinen Vorwurf machen. Wir haben viel Gas gegeben – aber diesmal sollte es einfach nicht sein.“Mangelnder Einsatz war den Ziemetshausern nicht vorzuwerfen. Andreas Endres kämpft sich in dieser Szene am Haunstetter Maximilian Murphy vorbei.
Bild: Ernst Mayer

Ziemetshausen kämpft, spielt sich Chancen heraus, trifft aber das Tor nicht. Ein Tor genügt Haunstetten, um voll zu punkten. Trainer Amann nimmt sein Team in Schutz

Nichts geworden ist es mit dem zweiten Heimsieg in dieser Bezirksliga-Saison. Der TSV Ziemetshausen unterlag gestern dem TSV Haunstetten im Heimspiel der Gruppe Süd mit 0:1. Nach der fünften Saisonniederlage rangiert der TSV weiter auf dem zwölften Platz. Mit der Bemerkung „Erst hatten wir kein Glück, dann kam auch noch Pech dazu“ blickte Trainer Rainer Amann unmittelbar nach dem Schlusspfiff zurück.

Die erste Topgelegenheit der Begegnung hatten die Platzherren. Nach einem Steilpass von Adnan Akyel stand Norbert Maier allein vor Torwart Fabian Seewald. Maier schaffte es aber nicht, den Ball am Keeper vorbeizubringen (8.). „Aus heiterem Himmel ging Haunstetten dann in Führung“, grämte sich Amann über das Tor, das die Sache schon entscheiden sollte. Ein Ziemetshauser Abwehrspieler vertändelte im Strafraum den Ball, Gästestürmer Christian Bernhardt schaltete sofort und jagte das Spielgerät unter die Latte (12.). Nach diesem Treffer hatten die Gäste noch eine Gelegenheit, doch ein Kopfball krachte nur an den Pfosten (18.).

Nach dieser Chance übernahmen die Platzherren das Kommando. Chancen, die Begegnung für sich zu entscheiden, hatten sie genügend. Nicolai Miller schoss am verwaisten Tor vorbei, Andreas Endres und Norbert Maier waren nicht entschlossen genug. Auch nach der Pause blieben die Gastgeber am Drücker. „Ab der 50. Minute war es ein Spiel auf ein Tor, doch immer wieder stand ein Gästeverteidiger oder der Torwart im Weg“, berichtete Amann.

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Neben fehlendem Schussglück war freilich auch eine Portion Unvermögen im Spiel. In der zweiten Halbzeit ließen Michael Klimm, Nicolas Fendt, Tobias Eppler und Benjamin König Topgelegenheiten aus. Die dickste Chance vergab Adnan Akyel. Aus einem Meter Torentfernung schoss er einen auf der Linie stehenden Verteidiger an.

Ziemetshausens Trainer Rainer Amann nahm das Team dennoch in Schutz und sagte: „Ich kann meiner Mannschaft fast keinen Vorwurf machen. Wir haben viel Gas gegeben und uns zahlreiche Chancen erarbeitet – aber diesmal sollte es einfach nicht sein.“

TSV Ziemetshausen Leisenberger, Endres (59. M. Klimm), Bettighofer, F. Klimm, Hillenbrand, Fendt, Akyel, Eppler, König, Miller, Maier

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