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19.05.2018

„Planen mit Kreisliga“

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Özgür Ünal, Türk GB Günzburg

Herr Ünal, heute bestreitet Ihre Mannschaft das letzte Saisonspiel beim SV Hochwang. Für Ihr Team geht es dabei um die sprichwörtliche Goldene Ananas, der Klassenerhalt ist bereits gesichert. Wie gehen Sie diese letzten 90 Minuten an?

Wir werden ganz normal in dieses Spiel gehen und versuchen, es für uns zu entscheiden. Ich tippe auf einen 2:1-Sieg für uns.

Wie zufrieden sind sie mit dem Verlauf der zu Ende gehenden Saison? Ihr Ziel war „guten Fußball zu spielen“.

Aufgrund der vielen Abgänge vor der Saison waren wir uns im Klaren, dass es kein einfaches Spieljahr werden wird. So gesehen sind wir mit dem Ausgang nicht unzufrieden.

Zur neuen Spielsaison gibt es einen Trainerwechsel: Sezgin Er verlässt den Verein nach drei Jahren. Wie zufrieden waren Sie mit seiner Arbeit?

Sezgin hat gute Arbeit geleistet und uns vor zwei Jahren in die Kreisklasse geführt. Wir trennen uns im besten gegenseitigen Einvernehmen. Mit Tayfun Yilmaz kommt ein Nachfolger, der höherklassige Spielerfahrung mitbringt.

In der ablaufenden Runde waren Sie nur mit einer Mannschaft im Punktspielbetrieb. Wie sieht es im kommenden Spieljahr aus?

Nächste Saison werden wir wieder eine Reservemannschaft zum Spielbetrieb melden, die von Ramazan Narin gecoacht wird. Außerdem sind wir bestrebt, möglichst bald, wenn auch nicht schon im kommenden Spieljahr, eine A-Jugend auf die Beine zu stellen.

Vor zehn Jahren spielte Türk GB eine Saison in der Bezirksliga. Wie erklären Sie sich den steilen Abstieg bis hinunter in die B-Klasse?

Wir hatten in den Folgejahren viele Abgänge zu beklagen. Woran das lag, kann ich auch nicht sagen. Vielleicht waren es finanzielle Anreize. Vor fünf Jahren habe ich den Vorsitz übernommen. Und ich kann sagen, dass bei uns kein Geld an Spieler fließt.

Wie sieht es mit Neuzugängen aus?

Es wird sicherlich den einen oder anderen Neuzugang geben. Auch einen Torhüter habe ich an der Angel, weil uns mit Alattin Polat und Onur Karavar zwei Keeper verlassen. Ich denke auch, dass der eine oder andere Langzeitverletzte wieder zur Verfügung steht. Mit dem neuen Kader haben wir vor, oben mitzuspielen. Langfristig planen wir mit der Kreisliga.

Schnüren Sie selbst auch noch die Kickschuhe?

In der nun ablaufenden Saison hatte ich noch einige Einsätze. Nächstes Jahr möchte ich diesbezüglich kürzertreten.

Ihr Wunsch für die nähere Zukunft?

Wir haben optimale Bedingungen, was das Sportgelände angeht. Auch das Umfeld und die Trainingsbeteiligung passen. Was ich mir wünsche, sind mehr Zuschauer bei den Spielen. Interview: Toni Lieb

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