Tischtennis

29.09.2016

Punktgewinn oder Punktverlust?

Der Jüngste im VfL-Team rief spielerisch und mental die beste Leistung ab: Günzburgs Nummer sechs, Fabian Lindenmayer.
Bild: Bernhard Weizenegger

Aufsteiger startet mit einem 8:8

Nach exakt zehnjähriger Absenz und zwei Meisterschaften in Folge haben die Tischtennisspieler des VfL Günzburg ihr Comeback in Schwabens höchster Spielklasse gefeiert. Beim designierten Titelanwärter TV Waal stand nach beinahe fünf hart umkämpften Stunden unter dem Strich ein 8:8-Unentschieden. Es war gewiss ein Erfolg auf dem Papier, doch im VfL-Lager weiß bis heute keiner so recht, wie er dieses Ergebnis einzuordnen hat: Auf der einen Seite blieb das Team seit Dezember 2014 oder 28 Partien auch ungeschlagen, auf der anderen Seite gab der Aufsteiger nach beruhigender 6:4-Führung einen schon sicher geglaubten Sieg nach beruhigender 6:3-Führung ohne Not aus der Hand. Die Teamansprache von Kapitän Thomas Schuhmair fiel kurz aus. „Erst ganz am Ende wird sich zeigen, ob wir hier einen entscheidenden Punkt gewonnen oder verloren haben“, sagte er.

In den Eingangsdoppeln konnten die Legostädter ihre in den vergangenen Spielzeiten gefürchtete Stärke diesmal nicht ausspielen – und das, obwohl die Hausherren kurzfristig weder auf ihre etatmäßige Nummer eins Christian Schirmer noch auf die Nummer sechs Udo Link zurückgreifen konnten. Auch das vordere Paarkreuz um Sandro Hofmann und Michael Wojnarowicz blieb mit nur einem Sieg aus vier Partien deutlich hinter den Erwartungen zurück. Die neu formierte Mitte um Alexander Wührer und Thomas Schuhmair hielt die Gastgeber mit je einem Spielgewinn in Schach. Christian Damm sowie Fabian Lindenmayer brachten ihr Team dank ihrer drei Erfolge zumindest ins Schlussdoppel. Hier deklassierten Wojnarowicz/Wührer ihre Gegner. (thsch)

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