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Landesliga

23.10.2017

Raunau zeigt eine schwache Leistung

Lukas Konkel ist sicherer Siebenmeterschütze und war gegen Allach einer der besseren Raunauer. Doch auch seine acht Tore nützten nichts. Gegen die Münchner zeigte der TSV eine seiner schwächsten Leistungen und verlor krachend 25:40.
Bild: Ernst Mayer

Die TSV-Handballer gehen in Allach unter. Lediglich der ein oder andere Angreifer bietet Lichtblicke

Eine erstaunlich große Anzahl an Anhängern war zusammen mit den Raunauer Jungs in den Münchner Norden angereist. Denn bisher gab es beim TSV Allach wenig zu bestellen und die Spiele gehörten immer zu den schwächsten in der Saison. Auch in der Spielzeit 2017/18 scheint es nicht anders zu sein. Die Fans waren eher zu bedauern, so deprimierend war zum Spielende hin die 40:25-Niederlage.

In der Allacher Sporthalle an der Eversbuschstraße war eines der schwächsten Raunauer Spiele in dieser Landesliga-Saison zu sehen. Und die Fans äußerten deutlich ihre Meinung zu den aufgezeigten Mängeln. Abgeschwächt wird die Kritik nur durch die sensationelle Leistung der Allacher, die diese ab der 20. Spielminute boten.

Da stand es nur 9:8 und die Raunauer hatten bis dahin sogar mehrfach geführt. Allerdings glich das Spiel bis dahin auch mehr dem Begriff Handballschach. Zu taktisch verhielten sich beide Teams. Raunau – wieder mit Boris Matzner im Kader, dafür fehlte Ralf Clemente – kam nicht ins Spiel.

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Raunau hatte wieder mit seinem sicheren, dafür kleinen Rückraum begonnen. Mathias Waldmann, gehandicapt durch eine Schulterverletzung, Ferit Celik und Michael Thalhofer konnten aber nicht so souverän abschließen wie noch in der Vorwoche gegen Immenstadt. Trotzdem war aufgrund des sicheren Siebenmeterschützen Lukas Konkel noch kein Rückstand zu verzeichnen.

Coach Udo Mesch wollte nun das Spiel verändern und brachte Andreas von Kries auf die Platte. Die positive Wirkung dieser Maßnahme blieb aber aus. Das Kreisspiel der Allacher konnte weiterhin nicht unterbunden werden und vorne häuften sich die technischen Fehler. Jetzt sollte ein Team-Time-Out helfen. Und tatsächlich, einen Angriff lang verteidigte man hervorragend und Florian Gaedt konnte einen daraus resultierenden Konter zum 10:9 verwerten.

Ab da brachen aber alle Dämme. Die Allacher fingen grundsätzlich jeden von Torhüter Armin Hessheimer abprallenden Ball und verwandelten dann im Nachwurf. Udo Mesch versuchte es jetzt mit A-Jugendpower. Marcel Gutmann war der erste, der sich versuchen durfte. Doch nach 30 Sekunden stand er schon alleine gegen den Halblinken der Münchner. Eine Zwei-Minuten-Strafe war die Folge. Die nutzten die Gastgeber dann gnadenlos aus und gingen deutlich in Führung. Nachdem auch noch der letzte Angriff blamabel vergeben wurde und in einen Konter mündete, stand es zur Halbzeit 17:11.

Die Allacher spielten sich danach in einen wahren Rausch. Raunau geriet mehrfach in Zeitspielgefahr, musste werfen, es folgten schlechtes Rückzugverhalten und sofort wieder ein Gegentor. Einzig Mathias Waldmann stemmte sich mit Einzelaktionen gegen die Schlappe. Das diente aber nur zur Aufbesserung seines Torkontos, die Mannschaftsleistung wurde auch nicht besser.

Positive Ansätze im Angriff waren noch vom A-Jugendlichen Oliver Blösch zu erkennen. In der Abwehr war, egal wer, jeder überfordert. Mit ein wenig mehr Gegenwehr wäre aber wenigstens der von den Allachern angestrebte 40. Treffer zu verhindern gewesen. (walp)

TSV Niederraunau Hessheimer, Rogg; Gutmann, Matzner, Kiebler, M. Waldmann (8/1), Konkel (8/5), M. Thalhofer (4), Gaedt (3), von Kries (1), Blösch (1), Rothermel, Celik

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