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Tennis

18.07.2019

Reifezeugnis für die Regionalliga

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Holten den Bayernliga-Titel nach Günzburg: die Herren 70.

Oldies des TC Günzburg holen den Bayernliga-Titel. Männer 50 bleiben Landesligisten

Nach einem furiosen Saisonfinale haben die Tennis-Männer 70 des TC Günzburg das scheinbar Unmögliche geschafft und den Titelgewinn in der Bayernliga perfektgemacht. Durch einen 4:2-Erfolg beim FC Ergolding landeten sie mit dem Minimalvorsprung von einem Matchpunkt auf den punktgleichen Münchner SC auf dem Platz an der Sonne. Mit diesem Erfolg ergatterten die Günzburger Oldies die Startberechtigung für die Regionalliga. Ebenfalls Grund zum Feiern hatten die Männer 50 des Vereins: Das 6:3 gegen Schlusslicht TSV Gilching sicherte ihnen den Klassenerhalt in der Landesliga.

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Spannender hätte das Bayernliga-Drehbuch nicht geschrieben werden können. Vor dem abschließenden Spieltag konnten die ersten vier Mannschaften in der Tabelle, die Teams aus München, Günzburg, Feldafing und Ergolding, noch Meister werden. Sie standen sich in direkten Vergleichen gegenüber. Das bedeutete für die Günzburger: Mit einem Sieg in Ergolding sowie einem Ausrutscher der Münchner gegen Feldafing war der Titelgewinn möglich.

In den Einzeln punkteten für Günzburg Andreas Schmid (kampflos), Rudolf Rembold und Wolfgang Müller. Den entscheidenden vierten Zähler holten dann Schmid/Rembold. Was machten derweil die Münchner? Sie strauchelten tatsächlich, leisteten sich auf heimischer Anlage ein 3:3 und fielen hinter die Schwaben zurück. Klar, dass der Jubel aufseiten der TCG-Oldies keine Grenzen kannte.

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Als Aufsteiger mischten die Günzburger die Bayernliga auf. Alle sieben gemeldeten Spieler kamen zum Einsatz und trugen zum unerwarteten Erfolg bei. Herausragend waren die 6:1-Einzelbilanzen von Andreas Schmid, Rudolf Rembold und Wolfgang Müller.

Vor dem abschließenden Punktspiel der Männer 50 war die Ausgangssituation für die Günzburger klar. Eine Niederlage hätte den Abstieg bedeutet, ein Sieg würde zum Klassenerhalt reichen. Mit dieser Bürde ging es in die Einzel. Da Günzburg ohne seinen verletzten Spitzenspieler Peter Dirlmeier antrat (er hatte sich am vorausgegangenen Spieltag schwer verletzt) und Hans Konle seine Partie verlor, waren zwei Punkte weg. Weil aber Dariusz Janczycki zum wiederholten Mal souverän siegte und Andreas Zeitler sowie Jürgen Reiser klar gewannen, war diese Delle schnell behoben. In einem sehenswerten Einzel konnte Mannschaftsführer Stefan Ruess den Match-Tiebreak gewinnen und so das umjubelte 4:2 herstellen. Eines der beiden ausstehenden Doppel musste nun noch gewonnen werden. Die Oberhand behielten letztlich beide selbstbewusst spielende Paarungen, Janczycki/Zeitler und Ruess/Reiser.

Getrübt wurde die Freude über Platz fünf und den Klassenerhalt durch die bittere Aussicht, dass Spitzenspieler Peter Dirlmeier nach vielen Verletzungen in den vergangenen Jahren voraussichtlich den Tennisschläger an den Nagel hängen und der Mannschaft nicht mehr zur Verfügung stehen wird. (zg)

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