Fußball-Kreisliga

21.09.2018

Schabel erkennt „gute DNA“

Neuer Coach des TSV Ziemetshausen: Karlheinz Schabel
Bild: Sascha Fellenberg

56-Jähriger wird neuer Trainer des TSV Ziemetshausen. Was er vom Team fordert.

Einige Tage nach dem Rücktritt von Trainer Rainer Amann bei Fußball-Kreisligist TSV Ziemetshausen hat Abteilungsleiter Georg Stötter jetzt einen Nachfolger präsentiert. Karlheinz Schabel wird den derzeitigen Tabellenzweiten ab sofort übernehmen. Der 56-Jährige leitete schon die ersten Einheiten.

Weiterlesen mit dem Plus+ Paket

Dieser Inhalt ist älter als 30 Tage und steht daher nur Abonnenten mit einem Plus+ Abo zur Verfügung.
Jetzt ab 0,99 € testen

Den Kontakt zwischen dem TSV und dem Trainer stellte Markus Deibler her. Schabel und der ehemalige Thannhauser Coach kennen und schätzen sich seit einigen Jahren. Nach einem Telefonat mit Deibler war Schabel damit einverstanden, mit Stötter in Kontakt zu treten: „Nach einigen langen Gesprächen habe ich dann zugesagt. Mich hat die Art und Weise, wie der Verein geführt wird, überzeugt. Hier wird seit Jahren gute und ehrliche Arbeit geleistet. Auch die Sportanlage gefällt mir.“

Schabel vergleicht den TSV mit seinen beiden jüngsten Trainerstationen Egg und Gundelfingen: „Auch diese Klubs sind top geführt.“ Beim FC Gundelfingen musste der Trainer in der vergangenen Saison aus gesundheitlichen Gründen seine Arbeit beenden. Inzwischen ist der 56-Jährige wieder fit. Den endgültigen Ausschlag für ein Engagement in Ziemetshausen gab dann der Auftritt des TSV im Topspiel gegen den FC Günzburg, das Schabel beobachtete. „Die Mannschaft hat eine gute DNA, sie hat eine tolle Mentalität und hat mit viel Leidenschaft gespielt“, beschreibt der B-Lizenz-Inhaber seine Eindrücke.

Direkt nach seinem Antritt formulierte der erfahrene Trainer für ihn unumstößliche Attribute: „Wir wollen unbekümmert auftreten, wir wollen demütig auftreten, wir werden Teamgeist und mannschaftliche Geschlossenheit zeigen.“ Außerdem wird er seinen Spielern erklären, dass das Kollektiv über allem steht, dass persönliche Interessen hinten anstehen müssen und dass sich jeder hundertprozentig in den Dienst der Mannschaft zu stellen hat. Ziel seiner Trainingsarbeit wird es sein, einfachen Fußball zu spielen und die Spieler weiter zu verbessern. „Ich möchte die hervorragende Arbeit von Rainer Amann fortsetzen“, lobt Schabel seinen Vorgänger.

Themen folgen

Die Diskussion ist geschlossen.

Das könnte Sie auch interessieren