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Fußball-Landesliga

06.11.2017

Schmucklos bei Schmuddelwetter

Ein bisschen galt’s bei zunehmend schwierigen Verhältnissen auch, den inneren Schweinehund zu überwinden. Den Ichenhausern gelang das eine Halbzeit lang sehr gut. Hier tritt Martin Wenni zum Elfmeter an und verwandelt zum 3:0-Pausenstand.
Bild: Ernst Mayer

Wie Ichenhausen zum verdienten Heimsieg gegen Raisting kommt

Unter Trainer Markus Riesenegger bleiben die Landesliga-Fußballer des SC Ichenhausen unbezwungen. Gestern schafften die Königsblauen einen letztlich soliden 3:1-Heimsieg gegen den SV Raisting. Dabei ließen die Königsblauen einer sehr guten ersten Halbzeit eine erkennbar schwächere zweite folgen. Angesichts des beruhigenden, an sich bereits entscheidenden Drei-Tore-Vorsprungs zum Seitenwechsel konnten sie sich das sportlich leisten; gefallen hat es sicher nicht allen unter den 80 Augenzeugen.

Bei Schmuddelwetter erwischten die Ichenhauser gleich den deutlich besseren Start. Folgerichtig gingen sie früh in Führung. Nach einer Hereingabe von Stefan Winzig stand Maximilian Lamatsch da, wo er als Torjäger hingehört, hielt den Fuß in die Flugbahn und die Kugel war im Netz (10.).

Kurz danach besaß der Gast seine erste (und für geraume Zeit einzige) Möglichkeit, als Maximilian Baumgartner aus 16 Metern abzog und Torwart Simon Zeiser zu einer tollen Parade zwang. Dann lief die Sache wieder in die andere Richtung und die Königsblauen hatten bis zum Pausenpfiff von Schiedsrichterin Miriam Bloß Gelegenheiten genug, ein noch klareres Resultat als das 3:0 herauszuspielen. So scheiterte Daniel Dewein gleich zweimal am guten Torwart Urban Schaidhauf. Mit einem Traumpass bereitete schließlich Dominik Fabinger das 2:0 vor; Stefan Strohhofer netzte von der Strafraumgrenze gekonnt ein (22.). Lamatsch hätte in der Folge seinem noch spärlich gefüllten Torschützen-Konto Gutes tun können, doch er verzog, obwohl er frei zum Abschluss kam. Mit einer scharfen Hereingabe verursachte Lamatsch kurz danach beinahe ein Eigentor; ein Raistinger brachte den Ball beim Abwehrversuch um Haaresbreite am Tor vorbei.

Trotzdem fiel das 3:0 noch in der ersten Halbzeit. Dewein wurde im Strafraum gelegt, Bloß pfiff und Martin Wenni verwandelte vom Punkt ganz sicher (45.).

Irgendwer zog den Ichenhausern in der Kabine den Stecker. Mit Ausnahme einer Chance von Kevin Lohr, der zehn Meter vor der Kiste blank stand und drüber schoss (52.), kam offensiv nichts mehr. Die Gäste waren auf zunehmend problematisch zu bespielendem Geläuf viel energischer und kamen durch den Treffer ihres Torjägers Ludwig Huber heran (55.). 20 Minuten vor Spielende traf Baumgartner den Außenpfosten; die SCI-Freunde unter den Zuschauern hielten hier kurz den Atem an, obwohl Zeiser wohl drangekommen wäre. Eine weitere knifflige Situation hatten die Königsblauen dann bei einem Freistoß zu überstehen, aber Zeiser klärte mit dem Fuß.

SC Ichenhausen Zeiser – Wenni, Ocker, Strohhofer (82. Pape), Fabinger (73. Günther), Lamatsch, Beckmann, Schiller, Dewein (77. Schlittmeier), Lohr, Winzig

SV Raisting Schaidhauf – Stöckl (70. Häusler), Schmid, Baumgartner, Kümmerle, Huber, Schmitt, Boos (70. Krukow), Neveling, Greinwald (57. Eichberg), Leitmeier

Schiedsrichterin Bloß

Tore 1:0 Lamatsch (10.), 2:0 Strohhofer (22.), 3:0 Dewein (45./Elfmeter), 3:1 Huber (55.)

Zuschauer 80

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