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Bezirksliga

13.09.2019

Selbstbewusst und vorsichtig zugleich

Hakan Polat (am Ball, hier im Spiel beim SC Altenmünster) erzielte bereits sieben Treffer für den SC Bubesheim.
Bild: Ernst Mayer

Wie die Fußballer aus Bubesheim und Günzburg ihre Auswärts-Aufgaben angehen

Vor hohen Auswärts-Hürden stehen die beiden Fußball-Bezirksligisten aus der Region. Tabellenführer SC Bubesheim spielt heute Abend bei Verfolger TSV Gersthofen, Kellerkind FC Günzburg tritt am Samstag beim TSV Nördlingen II an.

(Fr. 19.30 Uhr): In der Spielzeit 2015/16 erzielten die Bubesheimer ihr bislang letztes Tor auf dem Sportgelände in Gersthofen. Seither gingen sie dort in drei Begegnungen leer aus: null Punkte, 0:5 Tore lautet die traurige Ausbeute.

Das soll sich heute Abend ändern, wenn der aktuelle Spitzenreiter zum Hit beim Tabellenvierten antritt. Spielertrainer David Bulik hat einen Kader zur Verfügung, der momentan auf beiden Seiten des Balles in etwa gleich stark ist. Sechs Gegentreffer in acht Begegnungen sind Liga-Spitze; 20 erzielte Tore garantieren Platz zwei in dieser Statistik.

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Hinzu kommen jede Menge herausgespielte Chancen – wie zuletzt in der drückend überlegen geführten ersten Halbzeit gegen Affing. Die nimmt Abteilungsleiter Karl Dirr als Beispiel, wenn er vor der kurzen Fahrt über die A8 sagt: „In engen Spielen sollten wir diese Möglichkeiten halt auch nutzen, denn da müssen wir vielleicht mal mit zwei oder drei Chancen auskommen.“

Gersthofens Trainer Florian Fischer fasst die bisherigen Darbietungen seines Teams unterdessen in die Worte: „Gegen die oberen Mannschaften haben wir uns immer auf der Höhe gezeigt.“ Basis für einen Erfolg sind laut Fischer neben dem Können auch „etwas Glück und ein klarer Kopf in den entscheidenden Situationen.“

(Samstag, 13.30 Uhr): Die Luft im Keller ist etwas besser geworden. Zweimal hintereinander blieben die Günzburger nun ungeschlagen, vier Punkte schaufelten sie aufs Klassenerhaltskonto. Nun gilt es für den Aufsteiger, beherzt den Weg nach oben anzutreten. Hilfreich wäre ein Erfolg bei der Bayernliga-Reserve des TSV Nördlingen. Wobei Spielertrainer Christoph Bronnhuber betont, dass die Rieser zwar tatsächlich immer mit einer „echten“ Reserve antreten (diesmal geht’s auch gar nicht anders, denn die zweite Garnitur bestreitet das Vorspiel für den Galaanzug), dieser Umstand jedoch keinesfalls bedeutet, dass die Bezirksliga-Elf des TSV keine Qualität besitzt. Dennoch hofft Bronnhuber auf ein Duell auf Augenhöhe, an dessen Ende im Optimalfall drei Punkte die Fahrt nach Günzburg antreten sollen.

Mit Ausnahme von Maximilian Lamatsch (muskuläre Probleme im Oberschenkel) sind alle Günzburger fit. Auch Julian Bergmair, der nach längerer Verletzungspause zuletzt gegen Stätzling wieder dabei war und auch gleich ein Tor zum 3:3 beisteuerte. Auf welcher Position der Neuzugang mit Bayernliga-Vergangenheit diesmal auflaufen wird, daraus macht Bronnhuber ein Geheimnis.

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