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Frauenhandball

06.03.2020

Siegen ist nie selbstverständlich

Bayernliga-Handball ist ständiger Kampf. Hier greifen viele Hände Ebersberger Spielerinnen nach der Günzburgerin Sonja Christel.
Bild: Ernst Mayer

Worauf sich die Günzburgerinnen einstellen müssen

Einmal mehr an die eigene Leistungsgrenze gehen: Das wird nötig sein, wenn die Handballerinnen des VfL Günzburg vom Bayernliga-Spiel beim TSV Ismaning Zählbares mitnehmen wollen. Anwurf ist am Samstag um 17.30 Uhr.

Auch wenn die Schützlinge von Jürgen und Peter Kees das Hinspiel 32:22 gewannen und als stolzer Vierter zum momentanen Siebten reisen, nützt die Favoritenrolle wenig, denn die Wahrheit liegt jedes einzelne Mal auf dem Platz. In der bayrischen Eliteliga muss für einen Sieg immer alles gegeben werden; zwei Punkte zu holen, ist auch an diesem Samstag keine Selbstverständlichkeit.

Die Gastgeber können seit vergangener Woche ein Lied davon singen, kamen sie doch beim Tabellenletzten TSV Winkelhaid nicht über ein 25:25 hinaus. Das Schlusslicht bewies einmal mehr, dass jedes Bayernliga-Team eine verschworene, erfolgsverwöhnte und kampfstarke Gemeinschaft ist. Selbst die Winkelhaiderinnen sammeln fleißig wie die Eichhörnchen Punkt um Punkt, sind mittlerweile nurmehr einen Zähler von einem Nichtabstiegsplatz entfernt und scheren sich nicht darum, dass sie ständig gegen Favoriten antreten müssen. Spätestens nach dieser Erfahrung werden sich auch die „Isis“ ganz und gar nicht vom vierten Platz des Aufsteigers aus Günzburg beeindrucken lassen.

Beim VfL hofft man, dass Rückraumspielerin Tanja Stoll bis zum Wochenende wieder gesund wird. Nina Porkert, die eine fantastische Saison spielt, musste im Training am Dienstag wegen einer Knochenhautentzündung passen. Die Trainer hoffen aber auf einen Einsatz. Bayernliga-Damen verfügen bekanntermaßen über ordentliche Nehmerqualitäten. (zg)

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