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Ski

26.10.2017

Ski-Ass Pfister schaut nur zu

Skirennläuferin Meike Pfister aus Deisenhausen will es in die Weltspitze schaffen. An diesem Wochenende beginnt der Weltcup.
Bild: Pfister

Am Wochenende beginnt der Weltcup. Warum die Deisenhauserin daheim bleiben muss

Am Wochenende findet im österreichischen Sölden (Ötztal) das Skiweltcup-Opening statt. Die Skirennläuferin Meike Pfister aus Deisenhausen, die im Januar dieses Jahres auf der Kandaharstrecke in Garmisch-Partenkirchen ihre erste Weltcup-Abfahrt bestritten hat, wird den Riesenslalom der Damen am Samstag (1. Lauf 10 Uhr) mit Spannung miterleben. Nicht jedoch als aktive Teilnehmerin, auch nicht als Zuschauerin an der Strecke auf dem Rettenbachgletscher, sondern zu Hause in Deisenhausen vor dem Fernseher.

„Riesenslalom ist nicht meine Paradedisziplin, da braucht’s noch etwas“, verrät die 21-Jährige. Deshalb wurde sie vom DSV-Damen-Bundestrainer Jürgen Graller auch nicht für den Saisonauftakt am Samstag nominiert. Meike Pfister weilte diese Woche zwar mit dem DSV-Weltcuptross im Ötztal, jedoch nur, um dort zu trainieren. Am Wochenende ist wegen der Rennen trainingsfrei und da nutzt die Sportsoldatin der Bundeswehr-Sportfördergruppe Sonthofen die Gelegenheit, mal wieder in der Heimat vorbeizuschauen.

Das kam nicht so oft vor in den letzten Monaten. Seit Mitte Juli trainierte Meike Pfister, deren Stärke die Speed-Disziplinen sind, mit der 16-köpfigen Lehrgangsgruppe Ia, der auch die Topläuferinnen Viktoria Rebensburg und Lena Dürr angehören, auf Schnee, unter anderem auf dem Stilfser Joch, dann mehrmals im schweizerischen Zermatt und in Saas-Fee.

Richtig los geht es für die 21-Jährige dann in einem Monat in Amerika. Dort steht der Nord-Amerika-Cup auf dem Programm. Da entscheidet sich dann, wohin der weitere Weg von Meike Pfister führt. Stimmen Ergebnisse und Platzierungen, dann ist ein Start beim Weltcup im kanadischen Lake Loise sicher, ansonsten heißt es: neuer Anlauf im Europacup.

Die für den Skiklub Krumbach startende Deisenhauserin ist zuversichtlich, dass sie die Bedingungen erfüllen kann: „Die Vorbereitung war o. k., den letzten Schliff muss ich mir dann noch in Amerika holen“, sagt sie. Und wenn alles glatt verlaufe, dann könne man sie in dieser Saison sicherlich mehrmals bei Weltcuprennen am Start sehen.

Und was ist mit Olympia? So weit will die 21-jährige Sportsoldatin noch nicht denken. Ob sie bei den Winterspielen, die vom 9. bis 25. Februar im südkoreanischen Pyeongchang stattfinden, der deutschen Ski-Nationalmannschaft angehören wird, das wiederum hänge ganz von ihren Leistungen und Ergebnissen in den Rennen davor ab.

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