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Eishockey-Landesliga

09.11.2017

„Solche Phasen gehen vorüber“

Der Burgauer Marco Ziegler setzt sich im Laufduell gegen den Neu-Ulmer Jan Michalek durch. Solche Szenen machen den Eisbären Mut – aber sie müssen wieder anfangen, das Tor zu treffen. Am besten schon gegen Königsbrunn.
Bild: Ernst Mayer

Eisbären-Chef Gebauer sieht die Lage noch entspannt. Freitag daheim, Samstag auswärts: Doppelbelastung für die Burgauer.

Zwei Mal binnen 22 Stunden müssen die Burgauer Eisbären aufs Eis. Am Freitagabend um 20 Uhr gastiert der EHC Königsbrunn an der Mindel, am Samstag um 18 Uhr tritt der ESV Burgau in Dingolfing an.

In beiden Landesliga-Partien stehen wichtige Punkte auf dem Spiel. Sowohl Königsbrunn als auch Dingolfing sind direkte Konkurrenten der Markgräfler im Kampf um den fünften Platz, der zum Einzug in die Aufstiegsrunde zur Eishockey-Bayernliga berechtigt. Dieses zu Saisonbeginn ausgegebene Ziel haben die Burgauer nach acht Spieltagen nicht aus den Augen verloren. Zwar belegen die Eisbären derzeit mit sieben Punkten „nur“ den zehnten Rang, doch der Rückstand auf den fünften Platz beträgt nur fünf Zähler. Auf diesem fünften Platz steht derzeit der EHC Königsbrunn. Die Brunnenstädter haben bisher sieben Mal gespielt. Vier Mal verließ die Truppe von Trainer Alexander Wedl die Eisfläche als Sieger. In den vergangenen Jahren gab es immer wieder spannende und sehr enge Partien zwischen den Burgauern und den Königsbrunnern. Der ESV-Vorsitzende Werner Gebauer weiß, wie fett dieser Brocken auch diesmal wird: „Königsbrunn hat eine sehr starke Truppe, sie wollen unbedingt in die Bayernliga aufsteigen.“ Um dieses Ziel auch zu erreichen, werden sich die Brunnenstädter verstärken. Im Gespräch sind Neuzugänge aus der Oberliga, aber auch ausländische Akteure werden gehandelt. Gegen den ESV Burgau freilich werden diese Neuen noch nicht auflaufen. „Sie sind erst am 1. Dezember spielberechtigt“, erklärt Gebauer.

Größtes Problem beim ESV Burgau ist die anhaltende Ladehemmung. „Ich weiß nicht, wo das Problem ist. Die Jungs trainieren gut, in den Spielen geht der Puck aber einfach nicht ins Tor“, so Gebauer. Dass die Abschlusssorgen gleichverteilt über alle Blöcke gekommen sind, macht die Sache nicht einfacher.“ Der ESV-Chef hofft nun auf ein schnelles Ende der Torflaute. Gebauer: „Natürlich sind die Spieler unzufrieden, wenn der Puck einfach nicht ins Tor will. Aber ich denke, dass jeder, der schon einmal Sport gemacht hat weiß, dass es solche Phasen gibt und dass diese Phasen auch wieder vorübergehen.“

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Bis auf Timo Knopf, der aber schon in den nächsten Tagen wieder ins Training einsteigen wird, hat Burgaus Coach Thore Knopf den kompletten Kader an Bord.

Auch in Dingolfing kann der Trainer personell aus dem Vollen schöpfen. Laut Gebauer wird es „extrem schwer, dort etwas zu holen. Dingolfing hat eine sehr routinierte Truppe, das hat man schon im Hinspiel gesehen“. Da gewann der EVD in Burgau 6:2.

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