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Fußball-Landesliga

09.09.2018

Solche Tage gibt’s halt mal ...

Herbe Enttäuschung: Die Landesliga-Fußballer des SC Ichenhausen nach der 0:2-Heimniederlage gegen Cosmos Aystetten.
Bild: Ernst Mayer

Phasenweise zeigt der SC Ichenhausen ein gutes Heimspiel. Chancen sind da. Letztlich aber gehen die Punkte nach Aystetten. Warum das nicht mal unverdient ist.

Irgendwann trifft’s jeden – und jetzt eben den SC Ichenhausen. Das 0:2 gegen den SV Cosmos Aystetten bedeutete für den heimischen Fußball-Landesligisten die erste Heimniederlage seit Mitte Juli. Und obwohl sich Trainer Oliver Unsöld nach jedem Nuller grämt: Dieser dürfte zu verschmerzen sein, denn er kam nicht mal unverdient und er wirft die Königsblauen auf dem Weg zu ihren Saisonzielen auch nicht um.

Gleich zu Beginn hätte es anders laufen können für die Gastgeber. Gerade mal 30 Sekunden waren seit dem Anstoß vorüber, da pfiff Schiedsrichter Florian Wildegger nach einem Foul an Denis Nickel erneut – und es gab Elfmeter für den SCI. Kilian Kustermann, der im Spiel zuvor vom Punkt sicher verwandelt hatte, schnappte sich erneut den Ball, schoss diesmal aber nicht wirklich ideal und gab Torwart Alexander Bernhardt die erste von vielen Gelegenheiten, zum besten Mann aufseiten des SV Cosmos zu werden.

Anschließend blieben die Gastgeber weitere zehn Minuten bestimmend. Auch danach hätten sie das eine oder andere Tor erzielen können. So zum Beispiel, als Bernhardt in seiner einzigen schwachen Szene Kustermann anschoss und die Kugel von dessen Körper ans Außennetz statt ins Tor kullerte (26.).

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Doch insgesamt waren die Gäste nach einer Viertelstunde voll im Bild. Als Erster prüfte Kaan Dogan den SCI-Schlussmann Liridon Rrecaj, der hier gut parierte (14.). Dann setzte Thomas Hanselka einen Kopfball knapp drüber (22.). Als es schließlich Dominik Isufi probierte, zog Rrecaj den Joker Glanztat (36.). Es folgte ein Eckball – und das 0:1. Kein Königsblauer kümmerte sich um Paul Zeller und der köpfte den Ball ins Netz.

Nach dem Wechsel merkten die 120 Zuschauer, dass der SCI die Partie unbedingt drehen wollte. Mitten in der besten Spielphase der Gastgeber gab es eine großartige Doppelchance: Julian Riederle scheiterte am spektakulär haltenden Torwart, Benjamin Sturm knallte den Nachschuss am Ziel vorbei. Ganz nah dran am 1:1 war auch Nickel, dessen Kopfball aus fünf Metern der schwerste Fall für Bernhardt wurde. Doch auch diesen löste der Aystetter, lenkte die Kugel sensationell über den Querbalken (55.).

Das war’s freilich an Top-Möglichkeiten für die Ichenhauser. Sie erwischten schlicht einen jener Tage, an denen kein Tor gelingt. Und im weiteren Verlauf der Partie ließen sie sich auch nichts mehr einfallen. Stattdessen schloss Isufi einen von mehreren guten Kontern der Gäste gekonnt mit einem Heber über Torwart Rrecaj ab (70.).

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