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Fußball-Kreisliga

03.09.2018

Spielkultur schlägt Kampfgeist

Er stand im Mittelpunkt des Interesses: Christoph Bronnhuber wechselte vor dieser Spielzeit vom TSV Offingen zum FC Günzburg. Mit dem aktuellen Kreisliga-Spitzenreiter feierte er nun einen blitzsauberen und groß gefeierten 3:0-Erfolg gegen seine ehemaligen Sportkameraden.
Bild: Ernst Mayer

Wie der Kreisliga-Spitzenreiter FC Günzburg zum Sieg gegen den Bezirksliga-Absteiger TSV Offingen kommt. 250 Zuschauer sehen eine unterhaltsame Begegnung.

Ein packendes und hart umkämpftes Spitzenspiel der Kreisliga West zwischen Tabellenführer FC Günzburg und Herausforderer TSV Offingen wurde den gut 250 Zuschauern im Günzburger Auwald geboten. Am Ende stand ein gerechtes und auch in der Höhe verdientes 3:0 der Hausherren.

Brisant war die Konstellation schon vor dem Anpfiff. Vor der Saison war ja der ehemalige Spielertrainer des TSV Offingen, Christoph Bronnhuber, zum Liga-Rivalen FC Günzburg gewechselt – nicht ganz geräuschlos. Da mit Dominik Megyes und Christoph Wachs noch zwei weitere vormalige Offinger in den Reihen der Kreisstädter standen, waren die Gäste natürlich bis in die Haarspitzen motiviert.

Günzburg machte sich nichts draus, versuchte, dem Spiel von Anfang an seinen Stempel aufzudrücken. Modernes Pressing und schnelles Umschaltspiel sollten zum Erfolg führen. Offingen setzte von Beginn an Herzblut und Kampfkraft dagegen. So entwickelte sich eine Partie, nach der keiner der 250 Zuschauer bereuen musste, den Weg ins Auwaldstadion gefunden zu haben. Doch eben weil Offingen defensiv kompakt stand, taten sich die Hausherren lange Zeit schwer, zu klaren Chancen zu kommen. Ganz im Gegenteil: Offingen setzte immer wieder Nadelstiche und war sichtlich um ein ausgeglichenes Spiel bemüht. Doch hatten sich die Gäste dann mal durchkombiniert, stand dem Erfolg ein wieder einmal tadellos haltender Günzburger Keeper Markus Bader entgegen. Doch auch die Hausherren vergaben ihre Möglichkeiten in Halbzeit eins allesamt.

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Das sollte sich in den zweiten 45 Minuten ändern. Günzburg kam mit neuem Elan aus der Kabine und ein Doppelschlag nach etwas mehr als einer Stunde zog den Gästen dann den Zahn. Nach 63 Minuten setzte sich Max Lamatsch auf rechts durch und erzielte aus spitzem Winkel den umjubelten Führungstreffer. Und nur zwei Minuten später war es dann bezeichnenderweise Spielertrainer Christoph Bronnhuber, der auf 2:0 stellte.

Offingen gab auch nach diesem Rückstand nicht auf, vergab jedoch alle Möglichkeiten, als man sich durch Gelb-rot für Stefan Wohnlich (73.) selbst schwächte. Günzburg spielte weiter munter nach vorne und schaffte kurz vor Schluss durch Marvin Schmid, der mit einem schönen Schlenzer von rechts den Offinger Keeper Alexander Schmid überraschte, das verdiente 3:0.

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