Fußball-Bezirksliga Nord

08.09.2018

Spielspaß ist garantiert

Manchmal spielten sie richtig gut, zuweilen eher durchschnittlich – doch am Ende durften die Bubesheimer nach immerhin sechs von sieben Bezirksliga-Begegnungen einen Sieg bejubeln (hier feiern sie das 2:1 gegen Rain/Lech II). Der nächste Gegner heißt Meitingen.
Bild: Ernst Mayer

Bubesheim und Meitingen haben beide das Zeug zum Aufstiegskandidaten. Bei Kellerkind Thannhausen geht’s stattdessen darum, endlich dicht zu machen.

Bis zum Ende der Vorrunde in der Fußball-Bezirksliga Nord tragen der SC Bubesheim und die TSG Thannhausen ihre Heim- und Auswärtsspiele im Gleichschritt aus. An diesem Wochenende stehen zwei Heimpartien auf dem Plan. Der SC Bubesheim empfängt am Samstag, 8. September, um 15.30 Uhr den TSV Meitingen zum Spitzenspiel und die TSG Thannhausen erwartet am Sonntag, 9. September, um 15 Uhr den VfL Ecknach zum Kellerduell.

SC Bubesheim – TSV Meitingen Zweiter gegen Vierter: Das Spitzenspiel des achten Spieltages steigt auf dem Bubesheimer Sportplatz. In seiner Prognose vor dem ersten Spieltag hatte SCB-Spielertrainer Marvin Länge den TSV Meitingen schon auf seinem Favoritenzettel. Kein Wunder: Immerhin acht Meitinger haben bereits in der Regionalliga oder Landesliga gespielt – an Qualität mangelt’s also nicht. Und die Truppe von Trainer Pavlos Mavros ist auf gutem Weg, ihrer Rolle auch gerecht zu werden. Fieberkurve und Form gehen steil nach oben. Nach einem schwachen Start mit einer klaren 0:4-Niederlage gegen Holzkirchen holte das Team um den ehemaligen Regionalligakicker Johannes Nießner 14 Punkte in Serie. Zuletzt gab’s ein 3:0 gegen Aufsteiger Affing.

Der SCB ist nach dem 3:2-Sieg über den VfL Ecknach weiter in der Erfolgsspur. Die Truppe gewann ihr drittes Spiel in Folge und feierte schon den sechsten Saisonerfolg. Und vor dem Topspiel gibt Länge die Parole aus: „Wir wollen erneut drei Punkte holen.“ Der SCB-Spielertrainer erwartet ein interessantes Spiel zweier guter Mannschaften. Mit der bisherigen Ausbeute, aber auch mit den Vorstellungen seiner Truppe ist Länge zufrieden. Er sagt: „Zum großen Teil werden die Vorgaben, die wir ausgeben und im Training einstudieren, umgesetzt – obwohl immer wieder Stammspieler fehlen.“ Der Spielertrainer sieht auch eine Weiterentwicklung seiner Mannschaft. „So enge Spiele wie in den vergangenen Wochen hätten wir in der Saison davor icht gewonnen.“

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TSG Thannhausen – VfL Ecknach Letzter gegen Drittletzter: Das allein verdeutlicht, wie enorm wichtig die Aufgabe für beide Mannschaften ist. Mit einem Erfolg könnten die Thannhauser an den Gästen vorbeiziehen. Das Hauptproblem der TSG bisher ist eindeutig auszumachen: die Defensive.

In den sechs bisher gewerteten Partien mussten die Thannhauser schon 31 Treffer hinnehmen. Zuletzt in Rain waren’s fünf. Im Durchschnitt mussten die Torhüter der Thannhauser also fünf Mal pro Spiel hinter sich greifen.

Großes Problem des VfL Ecknach dagegen ist nach Aussage von Spielertrainer Daniel Framberger die Torausbeute: „Wer nur ganz selten den Ball im Kasten des Gegners unterbringt, dem fällt das Punkten verdammt schwer.“ Die Torausbeute der TSG ist im Gegensatz zum nächsten Gegner durchaus zufriedenstellend. 13 Tore gab’s, immerhin acht Teams in der Liga stehen in dieser Hinsicht schlechter da.

Nach dem 3:3 gegen den TSV Nördlingen II erwartete Abteilungsleiter Tobias Klein auch zuletzt in Rain eine ordentliche Vorstellung. Doch dem war nicht so. Vor allem in der ersten Halbzeit haben die Thannhauser extrem schwach gespielt. Schon zur Pause lagen die Mindelstädter mit 0:3 zurück. Vor der wichtigen Partie gegen Ecknach sprachen nun die Vorstandsmitglieder mit den Spielern. Sie erwarten am Sonntag eine Leistungssteigerung. Klein sagt klipp und klar: „Wenn ich sehe, dass die Spieler alles geben und es reicht nicht, ist das in Ordnung. Wenn sie aber nicht alles geben, stimmt etwas nicht.“

Derweil sind die Verantwortlichen auf der Suche nach einem Trainer fündig geworden. „Wir werden am Montag den Namen bekanntgeben“, so Klein.

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