02.08.2018

„Sponsoring geht weiter“

Sportlich-leger bei der Preisverleihung: Walter Pache.
Bild: Ernst Mayer

Sparkassenchef Walter Pache über seinen Abschied vom Sport

Herr Pache, die Fairplay-Preisverleihung war die letzte Sport-Sponsorenveranstaltung Ihrer Karriere als Sparkassendirektor. In 23 Jahren in dieser Position, was waren ihre Höhepunkte im Sportbereich?

Der Sparkassen-Cup im Hallenfußball zu Beginn des Jahres war immer ein Highlight. Früher gab es da auch Mannschaften wie Thannhausen, die es bis zur Bayerischen geschafft haben und ganze Fanbusse dabei hatten. Auch der Landkreislauf gehört zu den Besonderheiten, die wir schon lange unterstützen. Oder auch, quasi an der Basis, die Sportabzeichen-Wettbewerbe. Da sind wir in Schwaben Vorzeige-Landkreis bei den Teilnehmern.

Haben Sie sich mit ihrem Nachfolger Daniel Gastl schon ausgetauscht über das Thema Sport-Sponsoring?

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Wir tauschen uns regelmäßig über alles Mögliche aus. Er weiß, was wir in dem Bereich alles machen. Ich will ihn da aber auch nicht beeinflussen, die Sponsorenmaßnahmen muss er selbst beurteilen. Zumindest ist er als Marathonläufer aber durchaus sportaffin. Ich habe eigentlich keine Sorge.

Weshalb?

Die Sparkasse ist ja mehr als nur Bankgeschäfte. Beim Sponsoring geht es uns nicht darum, dass dann da ein Geförderter auch ein Konto eröffnet. Wir sind in öffentlich-rechtlicher Hand, Gewinne werden, zumindest teilweise, für gemeinnützige Zwecke verwendet, egal, ob das in den Bereichen Soziales, Kultur oder eben Sport ist. Auf Bundesebene fördert die Sparkasse zum Beispiel die deutsche Olympia-Mannschaft. Aber vor Ort möchte ich das fördern, was bei uns in der Region ist. Da geht es nicht um „höher, schneller, weiter“, sondern um den Breitensport, auch in den Vereinen. Nicht zuletzt sind ja auch viele unserer Mitarbeiter bei der Sparkasse in Vereinen engagiert.

Sie haben aber auch schon Spitzensportler gefördert, wie zuletzt die Turnerin Janine Berger.

Weil sie eben von hier kommt. Wir haben auch schon die Tennisspielerin Michaela Bayerlova aus Krumbach gefördert. Sie sind sehr gut in ihrem Sport und dadurch auch Botschafter für die Region.

Ab 1. Oktober sind Sie dann offiziell Rentner. Werden Sie dem Sport als Fan erhalten bleiben?

Ich habe schon immer eine Dauerkarte beim FC Bayern München. Kürzlich habe ich mir auch eine für den FC Augsburg geholt. Ich kann ja dann öfter zu Spielen fahren. Selber spiele ich auch Tennis, da freue ich mich schon drauf, wieder mehr zu machen. Interview: Alexander Sing

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