Leichtathletik

23.08.2018

Toll anzuschauen

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2 Bilder
Sprinthoffnungen: Anna-Sophie Motzer und Nella Picha liefen über 100 Meter die zweit- und drittschnellste Zeit.
Bild: Ernst Mayer

Höhepunkt des Abendsportfests in Burgau ist der Stadionrekord über 5000 Meter. Die heimischen Starter überzeugen.

Das Beste hatten sich die Leichtathleten bis zum Schluss dieses 16. Burgauer Abendsportfests aufgehoben. Am Ende fiel sogar der sechs Jahre alte Stadionrekord über 5000 Meter. Tempomacher Clemens Bleistein hatte durch seine präzisen und schnellen Rundenvorgaben letztlich enormen Anteil daran, dass sich Thorben Dietz nicht nur über den Sieg, sondern auch über die Zeit von 14:28,11 Minuten freuen durfte. Am Ende hatte er alle Kontrahenten überrundet. Gut, der Mann von der LG Filstal hatte eigentlich noch ein paar Sekunden schneller sein wollen, er war im Vorfeld aber etwas angeschlagen gewesen – und dieser grandiose Lauf wird allen, die dabei waren, lange in Erinnerung bleiben.

Auch andere Leistungen waren toll anzuschauen. Viele der exakt 159 Teilnehmer präsentierten sich vor etwa 200 Zuschauern am oberen Ende ihres Leistungsniveaus.

Aus regionaler Sicht schnellster Mann war Patrick Fischer aus Thannhausen. Seine 11,33 Sekunden über 100 Meter reichten zum Sieg. Im gemeinsamen Lauf der schnellsten Frauen beeindruckten Anna-Sophie Motzer aus Offingen (Jahrgang 2001) mit persönlicher Bestzeit von 12,83 Sekunden und Nella Picha (Jahrgang 2004) aus Oberwaldbach-Ried mit 12,90 Sekunden – die zweit- und drittschnellste Zeit aller. Noch zügiger unterwegs war lediglich Kristin Baumann (LG Donau-Ries), die 12,71 Sekunden benötigte.

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Jochen Gnann, Leichtathletik-Chef des gastgebenden TSV, äußerte sich gestern in der Rückschau auf den Abend „sehr zufrieden“. Am meisten freute er sich, dass seine Organisationsmannschaft „alles super hingekriegt“ hat. Es habe keinerlei Kritik gegeben, führte er erfreut aus – und es seien durchaus Leute vor Ort gewesen, die sonst gerne das eine oder andere bemängeln. Als Schlüssel zur anhaltenden Professionalität nannte Gnann vor allem den Erfahrungswert aus mehreren Jahren Abendsportfest sowie volle Konzentration auf die Arbeit. „Es war perfekt.“

Mit der menschlichen Perfektion konnte die Technik nicht vollständig mithalten. Eine dreiviertel Stunde nach Wettkampfbeginn kam die Meldung, zwei Startblöcke seien defekt. Gleichzeitig ergaben sich Probleme mit dem Mikrofon. „Da war eine schnelle Lösung gefragt“, berichtet Gnann von den erfolgreichen Anstrengungen, die Dinge wieder ins Laufen zu bringen.

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