1. Startseite
  2. Lokales (Günzburg)
  3. Lokalsport
  4. Torflut auf den Kreisliga-Plätzen

Fußball

02.09.2019

Torflut auf den Kreisliga-Plätzen

Drei Tore bejubeln durften die Spieler von Grün-Weiß Ichenhausen. Zum Heimsieg gegen die SSV Glött reichte es dennoch nicht.

In Mindelzell, Ellzee und Ichenhausen fallen jeweils sechs Treffer

Wahnsinns-Schlussphase in Mindelzell: Im Kreisliga-Duell Nord gegen Süd schien sieben Minuten vor Schluss bereits alles zugunsten der Offinger gelaufen, ehe die Heimelf dank einer enormen Willensleistung zum Punktgewinn kam und die Partie sogar beinahe noch gedreht hätte.

Weiterlesen mit dem Plus+ Paket

Dieser Inhalt ist älter als 30 Tage und steht daher nur Abonnenten mit einem Plus+ Abo zur Verfügung.
Jetzt ab 0,99 € testen

Zunächst einmal hatte alles ganz gut für die Hausherren begonnen. Nach nur elf Minuten verwandelte Kevin Jaut einen Foulelfmeter zur SVM-Führung. Offingen fand schnell ins Match zurück und glich durch Kilian Danzl (32.) zum 1:1 aus. Nach dem Wechsel schien sich das Blatt dann zugunsten der Gäste zu wenden. Zunächst verhalf der Mindelzeller Kim Wild den Gästen durch ein unglückliches Eigentor zur Führung (77.). Fünf Minuten später schien Ivan Horban den Sack für Offingen mit dem 3:1 endgültig zuzumachen. Doch der TSV hatte die Sonntags-Rechnung ohne den SVM gemacht. In einer grandiosen Schlussphase schafften innerhalb nur einer Minute David Berger (86.) und Philipp Miller (87.) den nicht mehr für möglich gehaltenen Ausgleich.

Ein weiteres Mal einen Überraschungscoup schaffte der starke Aufsteiger aus Günzburg. Die Truppe von Trainer Tayfun Yilmaz trotzte dem Favoriten in diesem Donau-Derby einen Punkt ab, der so sicher nicht auf der Habenseite des Neulings verplant gewesen war.

Torflut auf den Kreisliga-Plätzen

In Halbzeit eins neutralisierten sich beide Mannschaften, wobei bei den Gästen die durchaus reifere Spielanlage erkennbar war. Doch TGB hielt mit Leidenschaft und Kampfkraft dagegen. Erst in den zweiten 45 Minuten schien Gundelfingen richtig Oberwasser zu bekommen. Nach einem Angriff über Elias Oberling schloss Bernhard Rembold zur nicht unverdienten Führung ab (65.). TGB fightete zurück und kam, wenn auch durch einen äußerst umstrittenen Foulelfmeter, zwei Minuten vor dem Ende durch Baris Ünal zum Ausgleich.

Einen klaren und ungefährdeten Sieg schaffte die Zachwey-Truppe gegen den Tabellenletzten aus dem Landkreis Augsburg. Nach gut 20 Minuten brachte Dominik Seitz mit einem sehenswerten Treffer aus spitzem Winkel die Blau-Weißen verdient in Führung. Danach spielte eigentlich nur die SpVgg. Doch es dauerte bis zur 40. Minute, ehe eine der zahlreichen Möglichkeiten durch Dominik Kamm zum 2:0-Pausenstand verwandelt werden konnte.

Nach dem Wechsel ein ähnliches Bild. Die SpVgg drückte und Neumünster legte sich gar zwei Eigentore (Thomas Wink/48. und Patrick Neubauer/86.) ins Netz. Wiederum Kamm erhöhte auf 5:0 (89.), ehe die Gäste mit dem Schlusspfiff per Elfmeter durch Pascal Schrodi zum Ehrentreffer kamen.

In einem interessanten Match ging die TSG durch Michael Miller (17.) früh in Führung. Reisensburgs Niklas Fink setzte den Ball dann zweimal an die Latte, ehe er das Spielgerät endlich im Netz unterbrachte (42.). Thannhausen schwächte sich kurz vor dem Wechsel mit einer Gelb-Roten Karte (Leutrim Tafaj), schaffte aber kurz nach Wiederanstoß dennoch das erneute Führungstor durch Kadir Yalap (51.).

Doch die SG erwies sich an diesem Nachmittag als die willensstärkere Mannschaft. Und so drehten Niklas Fink (70.) und Patrick Hartmann (89.) die Partie mit ihren Treffern doch noch.

Mit einem Doppelschlag durch Denis Mehic (15.) und Marc Sirch (18.) schienen die Grün-Weißen früh auf Siegkurs. Doch Benjamin Waidele (22.) und Philipp Strehle (41.) schafften den Ausgleich. Noch vor dem Wechsel dieses unterhaltsamen Kreisligaspiels markierte Marc Sirch die neuerliche Führung für Grün-Weiß (45.). Glött kam mit neuem Schwung aus der Kabine und glich durch Milan Nikolic wieder aus (56.). Danach wogte das Spiel hin und her, doch Treffer fielen keine mehr.

Einen hochverdienten Sieg fuhren die VfR-Kicker gegen harmlose Gäste aus Lauingen ein. Mann des Tages vor 150 Zuschauern war VfR-Stürmer Nico Fritz, der mit einem lupenreinen Hattrick in Halbzeit zwei die Partie im Alleingang entschied. Nach schöner Vorarbeit von Heiko Fischer eröffnete Fritz nach 51 Minuten den Torreigen. Eine Viertelstunde später wurde Fritz mustergültig von Philipp Reiter in Szene gesetzt und stellte auf 2:0. Und auch für das 3:0 sorgte Fritz, diesmal per Kopf nach einer Ecke (85.).

Der Lauinger Max Braun sah nach einer Stunde für ein rüdes Foul die Rote Karte. (diz)

Themen folgen

Die Diskussion ist geschlossen.

Das könnte Sie auch interessieren