Tischtennis

17.09.2015

Umstellungen und große Ziele

Sandro Hofmann (links) und Michael Wojnarowicz haben den SV Unterknöringen verlassen und spielen nun für den VfL Günzburg.

Unterknöringen musste dorthin, wo die Günzburger hinwollen

Die Tischtennisspieler gehen ab diesem Wochenende wieder an die Platten. Der SV Unterknöringen bleibt in der Spitze das Aushängeschild der Region. Der Landesliga-Absteiger tritt in der neuen Runde in der 1. Bezirksliga an. Doch auch die anderen Teams freuen sich auf den Rundenstart.

Nach dem Abstieg aus der Landesliga Süd/West und großem personellen Umbau startet die erste Herrenmannschaft des SV Unterknöringen mit bescheidenen Ambitionen in die kommende Spielzeit in Schwabens höchster Spielklasse.

Die Abgänge von Philipp Österreicher, Sandro Hofmann und Michael Wojnarowicz wurden durch Matthias Bujok, Christoph Späth, Andreas Mayer und Bernhard Miehle kompensiert. Alle vier spielten in der Vorsaison in der „Zweiten“ und konnten dort unter Beweis stellen, dass mit ihnen durchaus auch eine Liga höher zu rechnen ist. Komplettiert wird die siebenköpfige Mannschaft durch Spitzenspieler Michael Schwenk, Alexander Mengele und Sven Arendt.

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Der große Aufstiegsfavorit der 1. Bezirksliga ist der TV Boos, der neben Markus Bott, dem aktuell besten Spieler Schwabens, viele weitere junge Talente in seinen Reihen hat. Eine Prognose, wo das neu formierte Unterknöringer Team am Ende der Saison stehen wird, ist angesichts der Ausgeglichenheit der Liga schwierig. Ziel des SVU ist es, über die gesamte Saison konstant gute Leistungen zu bringen und damit einen gesicherten Mittelfeldplatz zu erreichen. Für die nähere Zukunft scheint Schwabens höchste Spielklasse die Heimat der Kammelstädter zu werden. Mittelfristig soll der Blick jedoch wieder nach oben gerichtet werden, um als Landesligist verstärkt Werbung für den Sport im Landkreis zu machen.

Neu in der 1. Bezirksliga sind auch die Damen des TSV Burgau: Nachdem das Team in der vergangenen Saison ungeschlagen den Meistertitel der 2. Bezirksliga eingefahren hat, geht es nun um den Klassenerhalt in der schwäbischen Beletage. Mit Jutta Wiedemann, Gabriele Reidinger, Sabine und Marlene Demeter und Eva Benda ist die Aufstiegsmannschaft zusammengeblieben und soll sich nun auch in der höheren Klasse behaupten.

Den Weg der Burgauerinnen möchten auch die Günzburger Männer einschlagen. „Auch wenn unser Saisonziel doch etwas arrogant anmutet, wir sind durchaus nicht für eine realitätsfremde Abteilungsführung bekannt beim VfL Günzburg. Mit unseren beiden sowohl spielerisch als auch charakterlich äußerst starken Neuzugängen wäre es ja geradezu töricht, nur vom Klassenerhalt zu sprechen.“, sagt Tischtennis-Abteilungsleiter Christian Damm.

Michael Wojnarowicz (VfL-Eigengewächs) sowie Sandro Hofmann vom Lokalrivalen und Landesligaabsteiger SV Unterknöringen eröffnen auch langfristig für die kommenden Jahre ganz neue Perspektiven für Günzburgs Tischtennissport. Größter Rivale im Kampf um den Aufstieg in Schwabens Eliteliga ist sicherlich die Bayernligareserve des Post SV Telekom Augsburg. Gleich zum Saisonauftakt empfangen die Donaustädter in der heimischen Bruno-Merk-Halle die zweite Mannschaft des Bayernliganeulings SpVgg Westheim zu einem richtungsweisenden Duell.

Einige Spielklassen auf Bezirksebene starten schon an diesem Wochenende in die Runde. Als erste Landkreisteams treten am Freitagabend die Männer der TSG Thannhausen II und die Frauen des SV Waldstetten an. Beide spielen in der 3. Bezirksliga Mitte jeweils gegen Mannschaften des TSV Bobingen. (sa, thsch, adi)

SV Unterknöringen

TSG Thannhausen, VfL Günzburg

TTC Memmenhausen, SV Unterknöringen II, TSV Balzhausen, TSG Thannhausen II

TSV Burgau

SV Mindelzell, SV Mindelzell II, TSG Thannhausen, VfR Jettingen

SV Unterknöringen

TSV Burgau II, SV Deisenhausen, SV Mindelzell III, SV Waldstetten

Eintracht Autenried

TSG Thannhausen

SV Mindelzell, TSV Balzhausen, TSG Thannhausen II

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