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Sportabzeichen

23.05.2019

Vereine und Schulen bewegen den Landkreis

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Christina Seitzer (Grundschule Ursberg), Nicole Feustle (Grundschule Kötz) und Sabine Ocklenberg (St. Thomas-Gymnasium Wettenhausen) nahmen im Beisein von Landrat Hubert Hafner, BLSV-Kreisvorsitzendem Fritz Birkner (vorne von links) sowie Rektor Robert Kaifer und Sparkassenchef Daniel Gastl (hinten von links) die Pokale für die besten Schulen entgegen.

Der Sportkreis Günzburg kann den Spitzenplatz in Schwaben nicht verteidigen. Dafür steht eine Grundschule ganz oben im Bezirk. Und drei Vereine ragen im Wettbewerb besonders heraus

Insgesamt 1825 Sportabzeichen haben Schüler von sechs Schulen und Mitglieder von 14 Sportvereinen im Landkreis Günzburg im Jahr 2018 abgelegt. „Damit liegen wir in Schwaben auf Platz zwei“, berichtete der Kreisvorsitzende Fritz Birkner bei der Siegerehrung des Sportabzeichen-Sparkassen-Wettbewerbes, die im Sportheim des TSV Ziemetshausen stattfand.

Obwohl der ein Jahr zuvor errungene erste Platz auf schwäbischer Ebene nicht verteidigt werden konnte, zeigte sich Birkner mit dem Ergebnis hoch zufrieden. 300 Abzeichen haben letztlich zur Spitzenposition gefehlt.

Maßgeblichen Anteil an diesem, so Birkner, „herausragenden Ergebnis“ hatten drei Vereine, die sich in den vergangenen Jahren einen spannenden Kampf um die Stockerlplätze lieferten. War es im Jahr 2017 die SG Reisensburg-Leinheim, die den Siegerpokal der Sparkasse Günzburg-Krumbach in Empfang nehmen konnte, so musste sie nun dem TSV Niederraunau den Vortritt lassen. Mit 194 Abzeichen ging nicht nur der Siegerpokal, sondern auch ein Preisgeld in Höhe von 450 Euro nach Niederraunau. Die Reisensburger (183 Abzeichen) wurden mit 350 Euro belohnt, der Drittplatzierte VfR Jettingen (178 Abzeichen), der im Jahr 2016 vorne lag, erhielt 300 Euro. Von den 1500 Euro, welche die Sparkasse auslobte, gingen weitere 150 an die TSG Thannhausen (4. Platz/78 Abzeichen), 100 an den TSV Ziemetshausen (5./73) sowie je 50 an den TSV Wasserburg (6./63), TSV Balzhausen (7./53) und VfL Leipheim (8./52).

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Sparkassenchef Daniel Gastl, der selbst Ausdauersportler ist, lobte in seinem Grußwort die Leistung: „Wer schon einmal ein Sportabzeichen erworben hat, der weiß wie viel man dafür tun muss“, sagte Gastl. Seit über 100 Jahren betrieben die deutschen Sparkassen Sportförderung. Allein im Jahr 2018 seien 91 Millionen Euro in ganz Deutschland in den Sport geflossen, davon 90 Prozent in den Breitensport. Vier von fünf Vereinen hätten davon profitiert. Über 100000 Euro habe die heimische Sparkasse im vergangenen Jahr für den Sport locker gemacht. Der Vorstandsvorsitzende nannte dafür auch einen Grund: „Was wäre das Leben, wenn wir den Sport nicht hätten!“

Ins gleiche Horn stieß auch Landrat Hubert Hafner. „Sport stärkt Arme, Rumpf und Beine, kürzt die öde Zeit und schützt uns durch Vereine vor der Einsamkeit!“ Dieses alles sagende Zitat von Joachim Ringelnatz setzte der Kreischef an den Beginn seines Grußwortes. Hafner listete die vielen Vorzüge des Sports auf und ging speziell auch auf das Sportabzeichen ein: „Diese Auszeichnung ist das höchste Leistungsabzeichen außerhalb des Wettkampfsports. Übungen aus den motorischen Grundfähigkeiten, wie Ausdauer, Kraft, Schnelligkeit und Koordination, müssen erfolgreich abgeschlossen werden.“ Hafner wünschte sich, dass alle Beteiligten, sowohl Teilnehmer als auch Prüfer, weiterhin Freude am Sport haben und aktiv bleiben.

Beim Wettbewerb der Schulen, in dem die Wertung nach Sportabzeichen in Relation zur Schülerzahl erfolgt, war im Jahr 2018 der Vorjahressieger, das Simpert-Kraemer-Gymnasium Krumbach, nicht vertreten. Umso engagierter war die Grundschule Ursberg, die mit 79,5 Prozent die höchste Beteiligung aller sechs teilnehmenden Schulen aufwies. In der Kategorie A (Grundschulen bis 100 Schüler) lag sie damit nicht nur auf Kreisebene auf Platz eins, sondern auch in Schwaben. Sie erhielt den vom Landkreis gestifteten Wanderpokal und 150 Euro. Wanderpokale des Landkreises gingen auch an die Alois-Kober-Grundschule Kötz und das St. Thomas-Gymnasium Wettenhausen als Erstplatzierte der Kategorie B (Grundschulen bis 200 Schüler) und D (weiterführende Schulen ab 5. Klasse).

Robert Kaifer, beim Staatlichen Schulamt zuständig auch für Sport in Schule und Verein, war erstmals bei einer Sportabzeichenehrung dabei. Er bezeichnete es als besonderes Anliegen, dass Kinder an den Sport herangeführt werden und zwar „je früher, desto besser“.

Grundschulen bis 100 Schüler 1. Grundschule Ursberg (79,5 Prozent/150 Euro und Wanderpokal/1. Platz im Bezirk/6. Platz im Landeswettbewerb), 2. Grundschule Waldstetten (67,4/80/3. Bezirk) Grundschulen bis 200 Schüler 1. Alois-Kober-Grundschule Kötz (51,2 Prozent/60 Euro und Wanderpokal/4. Platz Bezirk), 2. Grundschule Bibertal (24,6/50) Weiterführende Schulen ab der 5. Klasse 1. St. Thomas-Gymnasium Wettenhausen (71,2 Prozent/110 Euro und Wanderpokal/2. Platz Bezirk/3. Platz Landeswettbewerb), 2. Maria-Ward-Gymnasium Günzburg (32/50/1. Bezirk Katergorie C)

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