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Handball

16.11.2019

VfL ist wieder Favorit

Nina Porkert hat in der laufenden Saison bereits 33 Tore erzielt.
Foto: Ernst Mayer

Günzburg will lockerer auftreten

Wie weit geht der Höhenflug der Günzburger Handballerinnen in der Bayernliga? Die (vorläufige) Antwort gibt es am Samstag um 17.30 Uhr. Da empfangen die VfL-Damen die HSG Freising- Neufahrn. Gegen sie können die Weinroten nach dem Auswärtsspiel in Haunstetten zum zweiten Mal hintereinander die Favoritenrolle üben, denn der VfL ist mit 12:4 Punkten Vierter, während die Gäste mit 4:12 Punkten Elfter sind.

In Augsburg fehlte der Mannschaft ein wenig die Lockerheit, die überraschend erfreuliche Tabellensituation, das scheinbare Gewinnenmüssen, das dem Aufsteiger an sich fremd ist, lähmte ein wenig gegen ein Team aus dem Tabellenkeller. Auch ein solcher Gegner muss erst einmal durch viele richtige Entscheidungen beherrscht und nach und nach besiegt werden. Geduld und Fehlerakzeptanz, wenn mal was schief geht, sind auf der Erfolgsspur gute Berater, wenn man sie noch nicht gewohnt ist.

Richtig Pech hatten die HSG-Damen bislang. Schon zweimal, gegen die HSG Fichtelgebirge und Haspo Bayreuth, verloren sie mit einem Tor Unterschied. Ausgeglichener geht ein Spiel zwar kaum, doch der kleine Ein-Tore-Unterschied macht große zwei Punkte aus und erweist sich oft als Stimmungsbremse für nachfolgende Aufgaben. Am vergangenen Wochenende gelang den Oberbayerinnen dann ein ganz wichtiger Befreiungsschlag. Mit 33:28 besiegten sie den TSV Winkelhaid. Sage und schreibe 19 Treffer gelangen dabei der Freisinger Torjägerin Christina Schredl. Da muss sich die VfL-Abwehr etwas einfallen lassen, 8,38 Treffer erzielte sie bislang durchschnittlich.

Doch der VfL hat auch seine Stärken und ist ein echter Angriffsexperte. Das jüngste Team der Liga ist zugleich auch das torhungrigste. Auch mit der Abwehr sind die Kees-Brüder sehr zufrieden. Ganz bewusst haben die Trainer sich für eine im Damenbereich seltenere offensive Deckung entschieden. Das hemmt den Spielfluss und außerdem sind viele Ballgewinne, die zu einfachen Gegenstoßtoren führen, der Lohn der aufwendigen Lauferei.

Verletzungsprobleme gibt es, wie schon seit Wochen, keine bei den Günzburgerinnen. Die Mannschaft kann in Bestbesetzung zum Heimspiel antreten. (zg)

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