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Handball-Landesliga

07.02.2015

Vieles muss besser werden – aber wie?

Warum die Niederraunauer diesmal nur Außenseiter sind

Wenn die Landesliga-Handballer des TSV Niederraunau am Sonntag in Fürstenfeldbruck gastieren, sind die Schwaben trotz ihres jüngsten, souveränen Sieges gegen Göggingen nur Außenseiter. Anpfiff in der Wittelsbacher-Halle ist um 16.30 Uhr.

Das Team um Trainer Markus Waldmann kann von Position acht aus inzwischen wieder ein bisschen beruhigter auf die Tabelle schauen, denn der Abstand zu den Abstiegsplätzen ist angewachsen. Gegen den Aufsteiger aus Göggingen zahlte sich zuletzt vor allem die lange Landesliga-Erfahrung aus. „Wir sind immer ruhig geblieben und haben den stark kämpfenden Gegner immer auf Distanz gehalten“, erklärt Kapitän Matthias Mayer. Ihm ist aber klar: „Im nächsten Spiel müssen wir uns dennoch steigern, wenn wir gewinnen wollen.“

Ob es genügend Potenzial zur Leistungssteigerung gibt, ist zweifelhaft. Schon der Kontrahent ist ein anderes Kaliber, denn die Fürstenfeldbrucker Drittligareserve ist enorm heimstark. In den vergangenen Jahren hatten die Blau-Weißen in der Wittelsbacher-Halle nicht den Hauch einer Chance und mussten oft hohe Niederlagen einstecken. Die Oberbayern stehen auf Tabellenplatz drei. Sie haben eine gute Mischung aus aufstrebenden Jungspunden und erfahrenen Spielern. Im Hinspiel kassierten die Raunauer gegen stark aufgestellte Brucker die erste Saisonniederlage.

Das Rücklauf-Verhalten wird am Sonntag sehr wichtig sein, da die jungen Außenspieler der Oberbayern blitzschnell nach vorne stürmen. Die Blau-Weißen wollen auf jeden Fall ein weiteres Debakel verhindern. Allrounder Boris Matzner sieht es positiv: „Jedes Spiel beginnt bei 0:0, und wenn wir einen guten Tag erwischen, können wir auch dort gewinnen.“

Vor der Faschingspause kann Coach Waldmann bis auf den langzeitverletzten Michi Weiß auf den gewohnten Kader zurückgreifen. Die A-Jugendlichen werden wahrscheinlich der zweiten Mannschaft beim wichtigen Bezirksoberliga-Spiel in Kissing helfen. (zg)

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