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Handball

10.04.2015

Vorfreude aufs Jahrhundertspiel

Doppelgänger: Der Niederraunauer Torwart Maximilian Jekle (links) ähnelt der Nummer eins bei den Füchsen, Nationaltorwart Silvio Heinevetter. Ein Grund mehr für alle Niederraunauer, sich schon jetzt auf das Duell mit dem Spitzenteam zu freuen.
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Doppelgänger: Der Niederraunauer Torwart Maximilian Jekle (links) ähnelt der Nummer eins bei den Füchsen, Nationaltorwart Silvio Heinevetter. Ein Grund mehr für alle Niederraunauer, sich schon jetzt auf das Duell mit dem Spitzenteam zu freuen.

Niederraunau empfängt am 26. Juli das Bundesliga-Topteam Füchse Berlin zu einem Freundschaftsspiel. Doch bei aller Euphorie gilt die Konzentration der Pflicht gegen Memmingen

Für die Handballer des TSV Niederraunau hatte der Osterhase ein besonderes Geschenk dabei: „Ein echtes Jahrhundertspiel“ nennt es Maxi Deisenhofer, wenn Raunau auf den Vertreter aus der Hauptstadt trifft. Am Sonntag, 26. Juli, kommt der Bundesligist und Pokalsieger 2014, die Füchse Berlin, nach Krumbach und tritt gegen die Landesligatruppe zu einem Freundschaftsspiel an.

Der Kontakt zu den Berlinern kam zustande, als die Raunauer vor zwei Jahren einen Gegner für ein Benefizspiel zugunsten der Hochwasseropfer in der Region suchten. „Damals hatten die Füchse keinen Termin mehr frei, aber sie haben uns angeboten, Bescheid zu geben, falls sie wieder einmal in Süddeutschland unterwegs sind“, sagt Maxi Deisenhofer.

Vor zwei Wochen kam schließlich der Anruf aus der Hauptstadt, und die Raunauer Verantwortlichen schlugen sofort zu: Die Chance, sich zum ersten Mal mit einem deutschen Bundesligisten zu messen, wollte man sich nicht entgehen lassen. Für die Spieler ist das Aufeinandertreffen mit den Stars ein Traum, der in Erfüllung geht – und am besten soll die Partie vor einer rappelvollen Halle stattfinden.

Bekanntester Akteur aufseiten der Berliner ist sicherlich der deutsche Nationaltorwart Silvio Heinevetter. „Unser Torwart Maxi Jekle sieht ihm ein bisschen ähnlich. Er freut sich schon sehr auf das Duell mit seinem berühmten Doppelgänger“, sagt Deisenhofer. Er selbst freut sich besonders auf den polnischen Nationalspieler Bartłomiej Jaszka, der auch im kommenden Jahr für die Hauptstädter spielen wird. Unsicher ist dagegen, ob der zweite große Star, der Spanier Iker Romero, dann noch in Berlin spielt. Sein Vertrag läuft am Saisonende aus. Doch neun Nationalspieler stehen sicher im Kader der Berliner (siehe Berlins Nationalspieler). Neben dem Spiel ist auch noch eine Autogrammstunde mit den Handballstars geplant.

Die Karten für den großen Höhepunkt im Sommer gibt erstmals bereits am Samstag, wenn die Raunauer wieder die Pflicht ruft. Der TV Memmingen kommt um 19.30 Uhr zum Gastspiel in die Turnhalle des Schulzentrums. Nach der verdienten Niederlage in Altusried will der TSV nun im nächsten Heimspiel unbedingt wieder siegen. Die Raunauer sind in der Rückrunde zu Hause noch ungeschlagen, und diese Serie will das Team um Coach Markus Waldmann weiter ausbauen.

Außerdem brauchen die Raunauer noch einen Sieg, um sicher in der Klasse zu bleiben. Das liegt daran, dass es in diesem Jahr unter gewissen Umständen zum ersten Mal dazu kommen kann, dass der Zehntplatzierte am Ende der Saison in die Relegation um den Abstieg gehen muss. Auf diesem gefährlichen Platz befindet sich im Moment der TV Memmingen. „Wir wollen den Sack so schnell wie möglich zumachen“, sagt Matthias Waldmann.

Im Hinspiel erwischte der TSV einen sehr schwachen Tag und hatte nicht den Hauch einer Chance. Die Allgäuer haben einen sehr großen und ausgeglichenen Kader. Vor allem vor den wurfgewaltigen Rückraumschützen und Kraftpaket Timo Walter am Kreis müssen sich die Raunauer in Acht nehmen. In diesem Landesliga-Klassiker konnte in den letzten Jahren keines der beiden Teams auswärts punkten. Diesen Trend will der TSV mit den fünften Heimsieg in Folge fortsetzen.

für das Spiel gegen die Füchse Berlin werden beim Heimspiel gegen Memmingen und am 25. April beim Spiel gegen Simbach verkauft. Die Tickets kosten zehn Euro für Erwachsene, 8,50 Euro für Jugendliche (15 bis 18 Jahre) und Senioren sowie fünf Euro für Kinder unter 15 Jahren.

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