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Luftpistole-Bundesliga

12.11.2018

Waldkirch behält daheim die Nerven

Alle Augen sind auf sie gerichtet, doch davon lassen sich die Luftpistole-Schützen bei den Bundesliga-Wettkämpfen in Burgau nicht aus der Ruhe bringen. Sie haben nur Augen für das Ziel vor ihnen. Das Bild entstand beim Duell des heimischen SV Waldkirch gegen den SV Altheim-Waldhausen.
Bild: Ernst Mayer

Edelweiß liefert sich beim Heimkampf zwei spannende Wettkämpfe

Zu Hunderten waren die Zuschauer am vergangenen Wochenende in die Burgauer Grashüpferhalle geströmt, um den Schützenverein Edelweiß Waldkirch beim heimischen Wettkampf in der Luftpistole-Bundesliga anzufeuern. Im ersten Wettkampf ging es, wie schon im Vorjahr, gegen Altheim-Waldhausen. Zur Hälfte der Wettkampfzeit lag Waldkirch knapp mit 3:2 vorne, doch es blieb spannend bis zum Schluss.

Waldkirchs Alexander Kindig in seinem ersten Wettkampf auf Position eins konnte sich in der ersten und zweiten Serie deutlich von seinem Gegner Philipp Wetzel absetzen und kam am Ende auf 382:364 Ringe. Der Edelweiß-Schütze Dimitrije Grgic und der Schweizer Andreas Riedener lagen immer nah beieinander. Zehn Minuten vor Wettkampfende legte Riedener 372 vor. Grgic konterte mit insgesamt 377. Waldkirchs Nachwuchsschütze Michael Holderried und Martina Sagasser trennten in den meisten Serien nur wenige Ringe. Entscheidend wurde die dritte Serie, in der sich Holderried einen Vorsprung von fünf Ringen erarbeitete (93:88). So ging der Punkt mit 376:370 an Waldkirch. Dadurch waren die beiden Niederlagen der Holzwinkler zumindest für das Mannschaftspunktekonto nicht mehr entscheidend. Matthias Holderried blieb in den meisten Serien wenige Ringe hinter seinem Gegner Holger Haile (Endergebnis 371:376).

Die besondere Anspannung aller Schützen beim Heimkampf zeigte sich beim zweiten Bundesliga-Einsatz von Sebastian Schulz. In der ersten Serie blieb er deutlich hinter seinem Gegner Christian Morar zurück (82:93). Obwohl er in den folgenden Serien wesentlich dichter aufschließen konnte, war der Punktverlust nicht mehr zu verhindern (362:364).

Waldkirchs Trainerin Elfriede Weigelt zeigte sich dennoch überzeugt von Schulz’ Qualitäten. „Ich wollte ihn gleich wieder einsetzen, damit er kein Trauma entwickelt“, so Elfriede Weigelt. Und bei diesem zweiten Einsatz gegen den ESV Weil am Rhein, wie Waldkirch im Führungsquintett der Tabelle, holte Schulz einen Einzelpunkt. In den meisten Serien lag er knapp vor seiner Gegnerin Natalie Schelken (370:367). Ein weiterer Punktgewinn nach einer Niederlage im ersten Wettkampf war Matthias Holderried vergönnt. Schon in der ersten Serie setzte er sich von seinem Gegner Christian Schebesta ab (95:89). Auch danach gab er die Führung nicht mehr aus der Hand (376:366).

Einen knappen Vorsprung in der ersten (93:92) und letzten Serie (93:89) erreichte Sebastian Kugelmann im Duell gegen Luca Schröder (99:92). Da half Schröder auch ein Gleichstand in der zweiten und ein kleiner Vorsprung in der dritten Serie nicht mehr. Das Duell endete mit 370:368 für Waldkirch. Den glatten 5:0-Erfolg komplettierte das Spitzenduo. Dimitrije Grgic gewann gegen Pavel Svetlik 383:382, Alexander Kindig besiegte Michael Schwald 385:382. In den meisten Serien lagen sie nur einen oder zwei Ringe vor ihrem Gegner.

Laut Trainerin Weigelt war das 5:0 vor allem wichtig für das Selbstbewusstsein. „Weil am Rhein war ein starker Gegner, aber wir haben ihn mit dem nötigen Respekt genommen“, ergänzte sie. Das war auch daran zu erkennen, dass Waldkirch 16 Minuten vor Ende des Wettkampfs mit 2:3 hinten lag.

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