Luftpistole

06.11.2019

Waldkirch kann auch Bayernliga

Spannend ging es zwischen Larissa Böck (links) und Eileen Schupper zu. Letztlich eroberte die Schützin aus Scheuring den Punkt – es war allerdings auch der einzige, den Waldkirch abgeben musste.
Bild: Martin Gah

Die zweite Mannschaft des Bundesliga-Führenden steht ebenfalls an der Spitze

Das vereinsinterne Duell der beiden Luftpistole-Mannschaften des SV Waldkirch steht wieder unentschieden. Wie das Bundesliga-Team steht auch die LP zwei nach sechs Wettkämpfen mit einer makellosen Ausbeute ganz oben. Aktuell gewann der Bayernligist an heimischen Ständen jeweils 4:1 gegen den SV Untergermaringen und den SV Scheuring II.

Gegen Untergermaringen lag Waldkirchs Nummer eins Michael Holderried in jeder Serie vor seinem Gegner Volker Dörfler. In der ersten Hälfte des Wettkampfs trennten die beiden nur wenige Ringe. Aber in den Serien drei und vier konnte sich Holderried mit 94:85 und 93:88 deutlich absetzen. Äußerst knapp entschied sich das Duell zwischen Waldkirchs Sebastian Schulz und Christian Heberle. Dabei blieb die Waldkircher Nummer zwei unter seinem Potenzial. In den ersten beiden Serien lag Schulz knapp hinten. Trotz stolzer 98 Ringe in Serie drei konnte er den Rückstand nicht mehr aufholen und unterlag 366:367. Daniel Schlaier lag in jeder Serie knapp vor seinem Gegner. Er gewann sein Duell 359:353. Trotzdem war er mit dieser Leistung nicht zufrieden, denn: „Ich hatte mir persönlich zum Ziel gesetzt, mindestens 360 Ringe zu erzielen.“ Lobende Worte fand der Trainer Johannes Lanzendörfer für die Damen im Team. „Für Susanne Roß war es in dieser Saison der erste Wettkampf und sie hat mit 374:361 ein Super-Ergebnis abgeliefert. Und Larissa Böck stellte ihre Wettkampfmethode um. Jetzt hatte sie ein gutes Zeitmanagement“. Böck lag in den meisten Serien knapp vor ihrer Gegnerin. Am deutlichsten konnte sie sich in Serie vier mit 88:83 absetzen.

Gegen Scheuring II zeichnete sich schon früh der Heimsieg ab. Nach 16 Minuten Wettkampfzeit stand es 5:0 für Waldkirch. An dieser Dominanz sollte sich nicht mehr viel ändern. Michael Holderried gab sich auch hier keine Blöße und blieb immer knapp vor seinem Gegner (372:366). Sebastian Schulz konnte mit 369:366 diesmal eine gute Leistung abrufen. Susanne Roß trumpfte mit 375:364 nochmals auf. Noch deutlicher ließ Simon Rogg seinen Gegner hinter sich (369:355). Bis drei Minuten vor Wettkampfschluss lag Larissa Böck mit ihrer Gegnerin Eileen Schupper gleichauf. Am Ende musste sie das Duell denkbar knapp 364:365 abgeben.

Trainer Lanzendörfer zog abschließend das Fazit: „Mit den Ergebnissen des Wettkampftages sind wir zufrieden. Aber wir wissen, dass wir noch mehr trainieren müssen. Stellenweise haben die Schützen mehr mit sich selbst gekämpft als mit den Duellgegnern.“

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