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Kreisliga

09.11.2018

Welchem Kellerkind gelingt die Überraschung?

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Sven Müller

Während das Aufstiegsrennen schon entschieden scheint, kann sich im Abstiegskampf bis zum Winter noch viel tun

Vier Spieltage sind es noch in der Kreisliga West bis zur Winterpause. Zumindest wenn es das Wetter zulässt. Und irgendwie stagniert das Ligageschehen. Vorne ziehen der FC Günzburg und der TSV Ziemetshausen einsam ihre Kreise. Selbst die seit sieben Spieltagen ungeschlagene SpVgg Wiesenbach dürfte sich schwer tun, die beiden Teams noch entscheidend zu ärgern. Und unten ist und bleibt es bei einem Fünfkampf zwischen Mindelzell, Großkötz, Haunsheim, Ellzee und Waldstetten. Ob hier am Wochenende ein Befreiungsschlag gelingt?

Neumünster-Unterschöneberg - TSV Ziemetshausen (Hinspiel 0:4) Nichts zu erben gab es Mitte August für den Liganeuling in Ziemetshausen. Seitdem hat sich am Kräfteverhältnis nichts verändert, der TSV geht als Favorit ins Match. Doch Neumünster wusste bisher zu Hause fast immer zu überzeugen und möchte es dem Tabellenzweiten so schwer wie möglich machen. Und schließlich zählt für den SSV jeder Punkt, auch wenn man eigentlich mit dem Abstieg nichts mehr zu tun haben sollte.

Im Hinspiel kämpften sich die Ellzeer nach einem 0:2-Rückstand bravourös noch zum 2:2, ehe sie nach einem Abwehrfehler kurz vor Schluss doch noch den Todesstoß bekamen. Lauingen präsentierte sich schon damals als gnadenlos effektiv und abgeklärt. Das musste am Wochenende auch Aufsteiger Großkötz erfahren, der lange mithielt und am Ende doch an der Lauinger Cleverness scheiterte. Für Ellzee also keine leichte Aufgabe. Doch die zuletzt unter dem neuen Trainer Gerhard Grünwied deutlich verbesserten Blau-Weißen hoffen auf eine Überraschung.

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Jettingen - VfL Großkötz (Hinspiel: 1:1) Den ersten Kreisligapunkt der Vereinsgeschichte sicherte sich der VfL Großkötz ausgerechnet gegen den damals als Favorit angereisten VfR Jettingen. Und auch im Rückspiel sind die Schützlinge von Ex-Bundesligaprofi Sven Müller in der Favoritenrolle. Zwar hat man am Wochenende gegen den Spitzenreiter aus Günzburg knapp verloren, lieferte dabei allerdings eine mehr als respektable Leistung ab. Großkötz hingegen verlor trotz ebenfalls guter Leistung gegen den FC Lauingen und muss langsam aber sicher wieder ans Punktesammeln denken, möchte man nicht noch tiefer Richtung Tabelenkeller rutschen. Kötz könnte jedenfalls mit einem Remis wie im Hinspiel leben.

Haunsheim - FC Günzburg (Hinspiel: 0:2) Ob der Aufstiegsexpress des FC Günzburg durch den TSV Haunsheim gestoppt werden kann, ist zumindest fraglich. Der Spitzenreiter ist seit 13 Spielen ungeschlagen, seit sechs Partien wartet man im Landkreis Dillingen auf einen Dreier. Und dann ist da ja auch noch die Zielvorgabe vom Abteilungsleiter des FC Günzburg, Steffen Hasenfus, der am liebsten bis zur Winterpause keinen Punkt mehr abgeben möchte. Die Karten sind also klar verteilt in Haunsheim.

Schretzheim - SpVgg Wiesenbach (Hinspiel 0:0) Das Hinspiel der beiden Teams bot mehr als dürftige Kreisligakost. Vielleicht lag es an den heißen Temperaturen in diesem Jahrhundertsommer. Oder aber daran, dass die SpVgg Wiesenbach noch nicht so richtig eingespielt war und die tief stehenden Gäste einfach nicht auskombinieren konnte. Seither hat sich einiges geändert. Schretzheim versinkt im Niemandsland der Tabelle und kassierte am Wochenende eine, wenn auch etwas zu deutlich ausgefallene, 0:5-Schlappe gegen Offingen. Bei der SpVgg dagegen läuft’s und läuft’s und läuft’s. Sieben Siege am Stück, 21 Punkte sackten die Schwarzbächler in Folge ein. Dass diese Serie in Schretzheim reißen könnte, ist zwar möglich. Genauso groß ist aber die Wahrscheinlichkeit, dass der achte Sieg folgt.

Mindelzell - TSV Offingen (Hinspiel: 1:4) Zwei Sieger des vergangenen Spieltages stehen sich auf dem Mindelzeller Sportplatz gegenüber. Dabei dürfte vor allem das Heimteam mit großem Selbstvertrauen zu Werke gehen, haben es die Zeller doch geschafft, sich mit einem Sieg in Neumünster von den Abstiegsplätzen zu lösen. Man steht sogar erstmals seit Saisonbeginn auf einem Nichtabstiegsplatz. Doch auch Offingen kommt mit der Empfehlung des 5:0-Sieges gegen Schretzheim an die Mindel und somit dürfte es ein mehr als unterhaltsames Match werden.

Eine Reihe von, sagen wir, unglücklichen Schiedsrichterentscheidungen gegen den SV Waldstetten hat im Hinspiel ihren Anfang genommen. Man spielte ambitioniert und gut, hatte ein Chancenplus und sich am Ende eigentlich zumindest ein Remis verdient gehabt. Doch ein sehr umstrittener Elfmeterpfiff des Referees machte diese Hoffnung zunichte. Seitdem läuft es bei den Gelb-Schwarzen nicht so recht. In diesen Spieltag geht man mit der roten Laterne und ob man sie nach den 90 Minuten gegen zuletzt recht stark auftretende Gundelfinger abgeben kann, wäre zwar wünschenswert aus Waldstetter Sicht. Es bleibt aber mehr als fraglich. (diz)

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