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Bezirksliga

14.08.2012

Wiesenbacher stemmen sich gegen den Wind

Ruhe bewahren, den Dialog suchen: Wiesenbachs Trainer Christian Müller wartet auf seine Fußballer Bernhard Rittler und Stefan Schuler, die das Heimspiel gegen Ichenhausen etwas unglücklich verloren haben.
Bild: Ernst Mayer

Trainer Müller vor dem Kellerduell in Lechhausen: Selbstvertrauen und Kampfkraft stimmen. Burgau gastiert in Wertingen

Landkreis Mit unterschiedlichen Gefühlen starten die Bezirksliga-Fußballer aus dem Landkreis am Mittwoch (Anpfiff für alle Partien ist um 15 Uhr) in ihre Auswärts-Aufgaben. Während der TSV Burgau mit dem jüngsten Erfolg gegen Rain einen Befreiungsschlag gelandet hat und der SV Ettenbeuren mit drei Zählern nach zwei Partien absolut im Soll ist, steckt die SpVgg Wiesenbach schon in dieser Frühphase der Runde tief im Tabellenkeller. Trainer Christian Müller versichert aber, dass das Selbstvertrauen im Team stimmt: „Die Mannschaft ist es gewohnt, mit viel Gegenwind zu spielen. Sie nimmt den Kampf an.“

DJK Lechhausen - SpVgg Wiesenbach Beide Teams befinden sich ohne Punkte am südlichen Ende der Rangliste. Das erzeugt Stress, auch wenn erst drei Partien in dieser Runde gespielt sind. Denn klar ist: Der Verlierer dieses Duells darf sich jetzt schon auf Abstiegskampf pur einstellen.

Für die Wiesenbacher ist diese Aussicht ohnehin Realität, sagt Trainer Christian Müller. Er spricht von einer Zweiklassengesellschaft in der Bezirksliga. „Die Spielklasse ist um einiges stärker als in der vergangenen Saison. Wir wissen, dass es heuer schwierig wird für uns. Neun Mannschaften werden die Abstiegsplätze untereinander ausspielen.“

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Dass sein Team mit Lechhausen nun einen Kontrahenten auf Augenhöhe vor der Brust hat, beruhigt und belastet gleichzeitig. Einerseits sagt Müller: „Bisher haben wir nur gegen die großen Hausnummern gespielt. Da muss man jetzt Ruhe bewahren.“ Andererseits räumt er in der Vorschau auf Mittwoch ein: „Da muss man punkten.“

Hoffnung macht ihm der jüngste Auftritt der Seinen gegen den SCI - obwohl die Königsblauen finanziell wie personell „in einer anderen Liga spielen“, hätten die Seinen mit dem hohen Favoriten gut mitgehalten, betont Müller. Am Ende hätten Kleinigkeiten das Spiel entschieden.

TSV Wertingen - TSV Burgau Die Markgräfler fahren mit stolzgeschwellter Brust ins Stadion am Judenberg. Anlass zu diesem Selbstvertrauen gibt das 4:1 über den TSV Rain am Lech II. Nach zwei Niederlagen standen die Burgauer in dieser Partie gehörig unter Druck. Die Truppe von Trainer Rainer Amann war diesem Druck aber gewachsen und zeigte eine beherzte Vorstellung. Auch die Hinausstellung von Mesut Yildiz nach einer halben Stunde brachte die Burgauer nicht aus der Siegesspur.

Gegen Wertingen müssen die Markgräfler eine ähnlich gute Vorstellung anbieten. Der Absteiger aus der Bezirksoberliga musste zuletzt eine 0:5-Klatsche gegen Meisterschaftsanwärter BC Oberhausen hinnehmen. Ihre ersten beiden Partien hatten die Wertinger allerdings souverän gewonnen (unter anderem gab’s für das Team von Trainer Ewald Gebauer ein 4:0 gegen Wiesenbach). Trotz der Schlappe gegen Oberhausen ist man in Wertingen weiter guten Mutes – und schon gegen Burgau will man die Scharte auswetzen. Die Niederlage jedenfalls war dem Vernehmen nach schnell abgehakt. „So gut wie Oberhausen ist in dieser Liga kein anderes Team“, sagt der Sportliche Leiter der Wertinger, Christoph Krebs.

FC Donauwörth 08 - SV Ettenbeu-ren Ettenbeuren hat in seinen bisher absolvierten Partien einmal gewonnen und einmal verloren. Zum Saisonauftakt verlor die Truppe von Trainer Mark Hugel in Bubesheim 1:3, und gegen Aufsteiger Glött fuhren die Kammeltaler beim 3:2-Sieg die ersten Punkte ein.

Nach Donauwörth fahren die Ettenbeurer als Außenseiter. Der FC ist immerhin mit großen Ambitionen in die Saison gestartet. Doch bisher läuft es noch nicht ganz so, wie es sich die Verantwortlichen vorgestellt hatten. Zum Auftakt gab es ein 1:1 beim TSV Wemding, dann folgte ein 1:0 über Aufsteiger VfR Neuburg/Donau. Passabel, aber nicht gut. Beim 1:6 in Bubesheim allerdings waren die Donauwörther zuletzt chancenlos. Schon nach 40 Minuten führte der SCB 3:0, und die Partie war gelaufen.

Vor dem Spiel in Bubesheim hatte die Stauferstädter freilich eine Hiobsbotschaft getroffen: Topstürmer Ayhan Kara-Idris verließ den FC in Richtung VfR Foret. Mit diesem starken Angreifer müssen sich die Ettenbeurer am Mittwoch also schon mal nicht auseinandersetzen. Auf die Kammeltaler wartet aber trotz des Weggangs von Kara-Idris eine spielstarke und technisch sehr versierte Truppe, die die Klatsche in Bubesheim unbedingt auswetzen will.

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