Newsticker

ÖBB stellt fast alle Nachtzüge von Österreich und der Schweiz nach Deutschland ein
  1. Startseite
  2. Lokales (Günzburg)
  3. Lokalsport
  4. „Wo mich der Weg hinführt, ist noch ungewiss“

Volleyball

15.04.2015

„Wo mich der Weg hinführt, ist noch ungewiss“

Eingewechselt: In der Drittliga-Mannschaft des TSV Friedberg war Fabian Gumpp (rechts, hier mit seinem Teamkollegen Alex Wiskirchen) stets eine feste Größe. Ob die Friedberger in der kommenden Saison noch in dieser Spielklasse antreten, ist ungewiss – nur ein Grund, warum Gumpp derzeit nicht weiß, ob er bei den TSV-Volleyballern bleibt.
Bild: Peter Kleist

Warum der Scheppacher Fabian Gumpp seine sportliche Zukunft nicht unbedingt beim TSV Friedberg sieht

Am Ende ging’s in der Tabelle der 3. Liga Ost ganz eng zu. Mittendrin befanden sich die Volleyballer des TSV Friedberg. Gar nicht weit von den Absteigsplätzen entfernt, aber auch nur drei Punkte hinter dem Tabellendritten. Platz fünf in der Elfer-Liga – eine Position, die unter anderem den Scheppacher Fabian Gumpp ins Augenmerk anderer Vereine rückt. Der 20-Jährige scheint empfänglich für Offerten. „Einige Vereine haben bereits mit mir Kontakt aufgenommen“, berichtet Gumpp. „Wo mich der Weg nächstes Jahr hinführt, ist aber noch ungewiss“, fügt er hinzu.

Es gibt mehrere Ursachen für die Ungewissheit des großen Talents. Im Raum steht zum Beispiel ein freiwilliger Rückzug der Friedberger aus der 3. Bundesliga in die Regionalliga. Der Grund: Für die Saison 2015/2016 zeichnet sich ein spürbarer Spielermangel ab. Gumpp dazu: „Wenn man bereits ein Jahr in der 2. Bundesliga und drei Jahre in der 3. Liga gespielt hat, versucht man natürlich, dieses Niveau zu halten.“ Andererseits will der Sportler auch auf seine eigene berufliche Zukunft achten. „Aufgrund meines Alters versuche ich, alles zu geben, um Studium und Volleyball erfolgreich zu meistern und mir eine möglichst gute Ausgangslage für die Zukunft zu schaffen.“

Alles in allem bezeichnet Gumpp die vergangene Spielzeit als „sehr durchwachsen“. Obwohl der Kader elf Spieler umfasste, sei Friedberg zuweilen mit lediglich acht Mann in die Halle gekommen. „In dieser Spielklasse ist es aber nicht möglich, sich mit einem unvollständigen Kader auf Dauer unter den besten drei Mannschaften zu platzieren, was zu Beginn dieser Saison unser Ziel gewesen war.“

Lesen Sie jetzt: Die heutige Ausgabe Ihrer Tageszeitung als E-Paper.
Lesen Sie jetzt: Die heutige Ausgabe Ihrer Tageszeitung als E-Paper.

Mit seiner eigenen spielerischen Entwicklung sei er jedoch „zufrieden“, gab der Scheppacher an. Die Kombination von Studium, Sport und Privatleben gestalte sich freilich immer wieder sehr schwierig.

In den kommenden Monaten möchte sich der Volleyballer bestmöglich auf die nächste Runde vorbereiten. Durch individuelle Trainingspläne, Untersuchungen, Trainingseinheiten bei höherklassigen Mannschaften und Turniereinsätze versucht der 20-Jährige, in Bestform zu kommen. (zg)

Themen folgen

Die Diskussion ist geschlossen.

Das könnte Sie auch interessieren