Spiel der Woche

05.11.2018

Zähes Ringen im Auwald

Nicht nur in diesem Duell zwischen Günzburgs Barbaro Casamayor-Bell (links) und Jettingens Stephan Brendle begegneten sich der Tabellenführer und die junge VfR-Truppe auf Augenhöhe.
Bild: Ernst Mayer

Jettingen hat Günzburg gut im Griff und steht am Ende doch mit leeren Händen da

Ein tolles Kreisligamatch bekamen die rund 200 Zuschauer im Günzburger Auwaldstadion zu sehen. Am Ende stand ein verdienter, doch hart erkämpfter 1:0-Sieg der Hausherren über mehr als ambitioniert auftretende Gäste vom VfR Jettingen. Damit hat der FC Günzburg die Tabellenführung für eine weitere Woche verteidigt.

Beide Mannschaften starteten bei bestem Fußballwetter mit hohem Tempo, großer Passgenauigkeit und viel Spielfreude. Einen Tick dynamischer erwiesen sich dabei die Kicker des gastgebenden FC Günzburg. Bereits nach einer knappen Viertelstunde fand die Lederkugel den Weg ins Gästegehäuse, als Torjäger Max Lamatsch mustergültig bedient wurde. Gegen seinen wuchtigen Kopfball war Gästekeeper Daniel Sax absolut machtlos. Mit der Führung im Rücken spielte es sich jetzt natürlich für den Spitzenreiter noch leichter.

Doch der VfR Jettingen zeigte in jeder Phase der Partie, dass er nicht an die Donau gereist war, um sich sang- und klanglos in sein Schicksal zu ergeben. Die Truppe von Trainer Sven Müller spielte mit und bot den Gastgebern auch nach deren Führung Paroli.

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Trotzdem – die klareren Möglichkeiten lagen auf Seite der Kreisstädter, die sich einzig den Vorwurf gefallen lassen mussten, das 2:0 einfach nicht auf die Reihe zu bekommen. Die beste Möglichkeit dazu bot sich nach einer halben Stunde dem FCG-Spielertrainer Christoph Bronnhuber. Dessen satter Schuss verfehlte nur knapp das Ziel.

Nach dem Wechsel schalteten die Hausherren dann unerklärlicherweise einen Gang zurück und der VfR kam immer besser ins Spiel. Die junge Truppe aus Jettingen zeigte nun, dass sie nicht zu Unrecht in der Tabelle in der oberen Hälfte steht. Gefällige Kombinationen und ebenfalls temporeiches Spiel – der VfR war auf dem besten Weg den Ausgleich zu erzielen.

Dass es nicht dazu kam, lag vor allem an der sehr stabil stehenden, ruhig und überlegt agierenden FCG-Defensive, die große Möglichkeiten für die Gäste eigentlich nicht zuließ. Dennoch versuchte der VfR bis zum Schluss alles. Besonders in den letzten zehn Minuten der Partie war für die Günzburger das große Zittern angesagt. Doch die Defensive hielt stand.

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