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Kreisliga West

16.08.2019

Ziemetshausen und die weiße Weste

Während seine Spieler ausgelassen jubeln, geht Ziemetshausens Trainer Christian Jaut in sich gekehrt vom Feld. Vier Siege gab’s bisher für sein Team – aber zum Titelgewinn ist es noch weit.
Bild: Ernst Mayer

Primus landet beim Schlusslicht einen klaren Erfolg. Offingen verliert erstmals

Nichts für schwache Nerven war die Partie im Lauinger Auwaldstadion. Fünf Treffer in den ersten 30 Minuten sprechen Bände. Zunächst ging der FCL durch Stefan Pertler in Führung (10.). Dann traf Martin Ruf zuerst per Elfer (13.) und dann aus dem Spiel heraus (16.) und drehte die Partie. Vier Minuten später war dann wiederum Pertler zur Stelle und erzielte den Ausgleich. Und nach einer halben Stunde brachte Dominik Seitz die Blau-Weißen wieder in Front.

Nach dem Wechsel gelang den Gastgebern dann der Ausgleich durch Benedikt Griener (55.) und der späte Siegtreffer durch Kai Klement (87.) in einer mehr als unterhaltsamen Partie.

Torfestival in Ichenhausen. Valon Belaqua brachte die Gastgeber in Front (11.). Keine 60 Sekunden später sorgte Bastian Beh per Eigentor für den Ausgleich und nach 21 Minuten hatte Michael Oberhoffner mit seinem Treffer die Partie gedreht. Zehn Minuten danach traf neuerlich Beh – diesmal in das richtige Tor und es stand 2:2. Fünf Minuten später war Julian Paulheim für Grün-Weiß zur Stelle und drehte das Match zum zweiten Mal.

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Nach der Pause machte dann Denis Mehic den Unterschied. Mit seinen Treffern in der 67. und 81. Minute sicherte er den zweiten Saisonsieg für Grün-Weiß.

Nichts zu erben gab es für den Neuling in Glött. Von Anfang an machten die Lilien klar, dass sie die Niederlage gegen Ellzee vergessen machen wollten. Dem Angriffswirbel der Hausherren hielt die TGB-Defensive knapp eine halbe Stunde stand, dann erzielte Benjamin Waidele den umjubelten Führungstreffer (25.). Zwei Minuten später traf Milan Nicolic zum 2:0. TGB war nun von der Rolle und musste noch vor der Pause das 3:0 durch Waidele (38.) hinnehmen.

In den zweiten 45 Minuten kamen die Gäste dann etwas besser ins Spiel und konnten durch Remzi Kültür auf 3:1 (73.) verkürzen. Als der Glötter Philipp Strehle kurz darauf Gelb-Rot sah, roch TGB noch einmal Lunte, doch Dominik Wohnlich machte mit dem 4:1 (88.) alle Günzburger Hoffnungen zunichte.

: Ein hochklassiges, spielerisch überzeugendes und temporeiches Spiel gab es in Gundelfingen zu bestaunen. Als die Gundelfinger Defensive noch im Tiefschlaf lag, schlugen die Gäste eiskalt zu. Nach nur sechs Minuten stand es 1:0 für Offingen; Michael Schwarzmann verwandelte eiskalt. Nur 120 Sekunde später gab’s einen Angriff über links, Lukas Schönberger brachte das Leder Richtung Tor und beim Versuch, die Situation zu klären, unterlief einem Gundelfinger ein Eigentor.

Danach wogte das Match hin und her. Der FCG erhöhte den Druck und kam nach knapp einer halben Stunde zu einem Pfostentreffer. Offingen hingegen scheiterte an der Latte und kassierte kurz vor der Pause den Anschlusstreffer durch Benedikt Ost (42.). Nach dem Wechsel setzte Gundelfingen dann noch einmal nach. Druckvoll rollte Angriff auf Angriff, der TSV verlor die Kontrolle. Als bei einem Klärungsversuch ein Offinger Innenverteidiger auf dem regennassen Boden wegrutschte, konnte Jonas Behringer zum 2:2 vollenden.

Anschließend stürmte wieder der FCG, doch auch der TSV hatte seine Chancen. Aus diesem Hin und Her ging der FC Gundelfingen durch zwei Kontertreffer von Dreifach-Torschütze Benedikt Ost (73./ 84.) als die glücklichere Mannschaft hervor. Der TSV traf hingegen nur noch ein zweites Mal den Querbalken.

Eine klare Angelegenheit war der Auftritt des Spitzenreiters beim Tabellenletzten. Bereits nach neun Minuten waren durch Treffer von Norbert Maier (6.) und Marco Schneider (9.) die Weichen auf einen TSV-Sieg gestellt. Wiederum Schneider stellte nach 31 Minuten auf 3:0 und Routinier Norbert Maier machte mit dem 4:0 (43.) den Sack endgültig zu. In Halbzeit zwei kam der SSV durch einen von Pascal Schrodi verwandelten Foulelfmeter nur noch zum Ehrentreffer (53.). Darüber hinaus sah SSV-Kicker Timon Rauner kurz vor Schluss noch Gelb-Rot. (diz)

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