Schießen

20.03.2018

Zurück zu den Wurzeln

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2 Bilder
Das neue Bezirksschützenmeisteramt (von links) mit Karl Schnell, Ernst Grail, Markus Beuer, Wolfgang Majewski, Martina Steck, Sascha Zirfaß, Gisela Leutenmaier, Klaus Herbich, Hermann Herzog, Christian Mück und Rene Koch.
Bild: Willi Unfried

Der Bezirkstag der Schützen gastiert Ort seiner Gründung. Zwei Funktionäre aus dem Landkreis Günzburg sind Ehrenmitglieder, einer sitzt im Schützenmeisteramt.

Von einem beeindruckenden Auftakt und gelungener Pflege der Schützentradition sprach der stellvertretende Landesschützenmeister Dieter Vierlbeck in seinem Grußwort beim 68. Bezirksschützentag in Bad Wörishofen. An die Vertreter aus der Politik hatten er und der Vizepräsident des Deutschen Sportschützenbundes, Gerhard Furnier, zwei Wünsche: Mehr unterstützt zu werden und von weiteren bürokratischen Hürden verschont zu bleiben. So sei man froh, dass in dem neuen Koalitionsvertrag keine weiteren Verschärfungen im Waffenrecht angekündigt würden.

Zu Beginn des Schützentages zogen die Schützen aus dem Gau Türkheim zusammen mit den Gaustandarten und den Gauschützenkönigen in einem farbenprächtigen Festzug vom Gottesdienst durch die Kneippstadt zum Kurhaus. Unter ihnen die neuen Bezirkskönige Jannik Bräckle (Jugend) von Heideröslein Oberegg und Bezirkskönigin Theresia Werner aus Mindelau.

Bezirksschützenmeister Karl Schnell erinnerte daran, dass der schwäbische Schützenbezirk eben in Bad Wörishofen am 17. Dezember 1950 aus der Taufe gehoben wurde. Erster Bezirksschützenmeister sei der Wörishofer Max Schöllhorn gewesen, der zehn Jahre dieses Amt ausgeführt habe. 1970 sei dann der nächste Schützentag in der Kneippstadt gewesen. Nach der aktuell guten Aufnahme durch die Stadt hofft Schnell, „dass es bis zum nächsten Treffen nicht wieder 48 Jahre dauert“.

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Dem Schützenbezirk gehörten zum Jahresende 2017 genau 96955 Mitglieder an, die in 22 Gauen und 893 Schützenvereinen organisiert sind. Schnell beklagte einen Rückgang bei den Mitgliederzahlen. Er riet den Gauen, sich verstärkt Gedanken für Jugendliche zu machen und erinnerte an spezielle Angebote wie das Lichtgewehr-Schießen. Derzeit seien fast 25000 Jugendliche sowie 27000 Frauen angemeldet.

Neu im Bezirksschützenmeisteramt ist Wolfgang Majewski. Der Chef des Schützengaus Burgau wurde neben Ernst Grail, Markus Beuer und Martina Steck 2. Bezirksschützenmeister. Die höchste Auszeichnung, der Bezirksdoppeladler in Gold, ging beim diesjährigen Bezirksschützentag an fünf Funktionäre, die zugleich zu Ehrenmitgliedern ernannt wurden. Unter ihnen sind mit Otto Regele (25 Jahre Gauschützenmeister des Gaues Günzburg) und Peter Weigelt (Gauschützenmeister im Gau Burgau, Manager des Luftpistole-Bundesligisten SV Waldkirch)  zwei Experten aus dem Landkreis Günzburg.

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