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Bezirksoberliga

31.03.2015

Zwei Pleiten und eine Meisterparty

In Günzburg gibt’s die Trophäe zum Titelgewinn. Niederraunau II feiert eine gelungene Spielzeit

Die Entscheidungen waren bereits getroffen, am vergangenen Wochenende haben die heimischen Bezirksoberliga-Handballer die Saison ausklingen lassen. In Günzburg bildete das letzte Saisonspiel den Auftakt zur großen Aufstiegssause.

Günzburg – Augsburg 1871 34:23 (18:12) Der VfL wurde seiner Favoritenrolle gerecht und stieß die Gäste am letzten Spieltag in den Abstiegssog. Der Meister wollte den Fans zum BOL-Abschied Hochgeschwindigkeitshandball bieten. Beim 6:3 sah alles nach einer klaren Sache aus. Doch die Gäste stemmten sich gegen den Abstieg und die VfL-Akteure hatten mal wieder Riesen-Probleme mit dem Harzverbot. Tempo und Laufbereitschaft stimmten zwar, allein am feinen Ballgriff fehlte es, sodass sich technische Fehler häuften. Erst vor der Pause zog der VfL auf 18:12 davon.

Gleich nach dem Wiederanpfiff brachte ein zweiter Zwischenspurt zum 23:13 die Vorentscheidung. Torwart Tobias Heinrich, der zu seinem Heimatverein HSG Langenau zurückkehrt, zeigte eine exzellente Leistung, ebenso wie Spielmacher Marius Schmid. Nach dem Spiel überreichte Schiedsrichter Thomas Kamlah als Mitglied der Bezirksspielleitung den Meisterschaftswimpel an die jubelnde Mannschaft. Danach wurde bei ordentlich Freibier und warmem Leberkäse meisterlich gefeiert. Mittendrin Oberbürgermeister Gerhard Jauernig, Stadtrat Günter Treutlein und VfL-Vorstandsvorsitzender Gerhard Skrebbas, die allesamt selbst aktiv Handball spielten und die große Günzburger Bundesligazeit als Fans miterlebten. Die zweite Mannschaft des VfL darf zudem in den Aufstiegsspielen noch um den Sprung in die BOL kämpfen.

VfL Günzburg T. Schmid, Heinrich, Ziegler, Rothbauer (3), Lehr (1), Konopa (4), Geiger (3), M. Schmid (3), Schubert, Rennert (5/3), Jensen (1), Hermann (1), Jäger (10) und Groß (3)

Schwabmünchen – SC Ichenhausen 34:22 Nichts zu bestellen hatten die Ichenhauser in Schwabmünchen, wo sich die Gastgeber noch die Vizemeisterschaft sicherten. Nur zu Beginn konnten die Gäste das Spiel offen gestalten und so stand es nach zehn Minuten Remis 6:6. Ab diesem Zeitpunkt übernahm das Weiher-Team das Kommando und zog bis zur Halbzeitpause auf 16:10 davon. Zur Pause war man sich im Team einig, dass man dieses Match konzentriert und mit viel Schwung zu Ende bringen möchte. Schwabmünchen erhöhte nochmals das Tempo. Angetrieben von Kapitän Peter Bürgle und Samy Weigelt funktionierte das Umschaltspiel und im Angriff lief der Ball präzise durch die Schwabmünchner Reihen.Nach der Niederlage beendet der SCI die Saison auf dem fünften Platz.

Friedberg III – TSV Niederraunau II 28:24 (18:9) Nur die zweite Halbzeit konnte der TSV Niederraunau II gegen den TSV Friedberg III gewinnen. Das gesamte Spiel wurde wegen 15 extrem schwachen Minuten in der ersten Hälfte verloren. David Thalhofer eröffnete mit einem Kracher ins rechte Kreuzeck und ließ damit auf einen guten Tag der Gäste hoffen. Bis zum 8:8 Mitte der ersten Hälfte boten auch beide Teams anständigen Handball. Dann folgte der Bruch im Raunauer Spiel. Nur ein Tor gelang bis zum Halbzeitpfiff. Immer wieder sah man zu, wie die Friedberger alleine auf Keeper Armin Hessheimer zustürmten und hatte nichts entgegenzusetzen. Entsprechend zerknirscht war die Stimmung dann in der Kabine.

Die motivierenden Worte von Trainer Bernd Maisch fanden aber wohl doch Gehör. Mit richtig Dampf und beherztem Zupacken in der Abwehr kämpfte man sich auf 20:17 heran. Hätte man in dieser Phase nicht einige klare Torchancen liegen lassen, wäre wohl auch der Ausgleich möglich gewesen. Nach kurzer Niedergeschlagenheit wurde aber auch der siebte Tabellenplatz standesgemäß gefeiert. (zg)

TSV Niederraunau II Hessheimer (Tor), Thalhofer D. (3), Thalhofer A. (2), Maisch (10), Huggenberger (1), Maier (4), Majsai (4), Jekle, Hartmann

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