Burgaus Bürgermeister Martin Brenner hat im großen Sitzungssaal des Rathauses die Verdienste der ausscheidenden Gremiumsmitglieder gewürdigt. Er dankte ihnen für ihr kommunalpolitisches Engagement. Die Stadträtinnen und Stadträte hätten die Arbeit des Gremiums und damit die Entwicklung der Markgrafenstadt und ihrer Ortsteile über die letzten sechs Jahre hinweg maßgeblich mitgestaltet, betonte der Rathauschef.
Heidi Häuser (FWV) verlässt den Stadtrat als Dienstälteste der sieben ausscheidenden Gremiumsmitglieder. Sie gehörte dem Gremium seit 2017 an. Sie wurde als engagierte Streiterin für den Radverkehr gewürdigt. Als Fahrradbeauftragte habe sie sich mit Nachdruck für die Belange der Radfahrerinnen und Radfahrer eingesetzt, sagte Martin Brenner. Mit Eveline Kuhnert (Bündnis 90/Die Grünen) scheidet ebenfalls eine couragierte Stimme aus dem Burgauer Stadtrat aus. Sie gehörte dem Gremium seit 2020 an und war unter anderem als Referentin für Umwelt und Klimaschutz aktiv. Gerade in diesen Bereichen habe sie Beratungen mit klaren Positionen und beharrlichem Einsatz bereichert, würdigte Brenner ihr Engagement.
Stadt verabschiedet Harald Stöckle aus dem Stadtrat
Mit Harald Stöckle (FWV) verabschiedete die Stadt ein weiteres erfahrenes Stadtratsmitglied. Er war bereits von 2011 bis 2014 Mitglied des Stadtrats, rückte 2019 erneut nach und gehörte dem Gremium auch in der Amtsperiode von 2020 bis 2026 an. Mit ihm gehe eine kritische Stimme, so Brenner, der auch Details und vermeintliche Kleinigkeiten aufgefallen seien.
Verabschiedet wurde Florian Bruckmann (Die PARTEI), der dem Stadtrat von 2020 bis 2026 angehörte. Gewürdigt wurde sein Einsatz in den vergangenen sechs Jahren ebenso wie seine besonderen Beiträge zu den Haushaltsberatungen. Seine Haushaltsreden würden dem Gremium künftig fehlen, so das Stadtoberhaupt. Auch Michael Fritz (CSU) gehörte dem Stadtrat sechs Jahre lang an. Dieser habe sein kommunalpolitisches Ehrenamt trotz der beruflichen Doppelbelastung mit großem Verantwortungsbewusstsein wahrgenommen, betonte Brenner.
Wolfgang Schneider engagierte sich trotz beruflicher Belastung im Stadtrat
Wolfgang Schneider (FWV) gehörte dem Stadtrat in der zurückliegenden Amtsperiode ebenfalls sechs Jahre an. Trotz seiner beruflichen Belastung in den Abend- und Nachtstunden habe er sein Ehrenamt ernsthaft und zuverlässig wahrgenommen, betonte Brenner. Nicht mehr im Gremium vertreten sein wird auch Michael Spiller (ABB), der 2022 in den Stadtrat nachgerückt war. Trotz seiner kürzeren Amtszeit habe er sich engagiert in die Arbeit des Gremiums eingebracht.
„Gemeinsam haben wir viele Projekte auf den Weg gebracht und wichtige Entscheidungen für die Zukunft unserer Stadt getroffen“, schloss Martin Brenner. (AZ)
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