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Vöhringen

17.10.2016

300 Gäste fahren beim Musikanten-Express mit

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3 Bilder
Die Autogramme der Finalisten von „The Voice Kids 2016“ Matteo Markus Bok und Lukas Janisch waren gefragt.
Bild: Roland Furthmair

Internationale Künstler geben sich im Vöhringer Kulturzentrum ein Stelldichein. Volksmusik war Trumpf.

Beim zweiten Vöhringer Musikanten-Express im Wolfgang-Eychmüller-Haus wurden die 300 Besucher im fast voll besetzten Saal von internationalen Gästen aus Deutschland, Österreich, Italien und Slowenien sowie den Highlights aus der Castingshow „The Voice Kids 2016“ mit einer generationsübergreifenden Programmauswahl unterhalten.

Bereits eine Stunde vor offiziellem Beginn wurden die ankommenden Gäste im Foyer vom Schüler- und Jugendorchester des veranstaltenden Akkordeonklubs Vöhringen unter der Leitung von Dieter Vogel musikalisch empfangen.

Zum Auftakt bewies der 15-jährige Akkordeonvirtuose Rene Cresnar aus Slowenien mit seinen Freunden Jure Vucic (Bass) und Luka Knez (Gitarre), warum er mehrmals die goldene Plakette bei diversen Musikshows gewann und welch außergewöhnlich musikalisches Talent er besitzt. Auch von den Gästen gab es viel Applaus für das Trio, das auch mit Recht behaupten kann, jeden Ton live gespielt zu haben. Für Stimmung sorgte danach Johannes Niggl, der „Sommerhitkönig 2015“ aus „Immer wieder Sonntags“. Sowohl der Siegertitel aus der Fernsehsendung als auch diverse „Echte Boarische“ zählten zum Repertoire des 17 Jahre alten Niederbayern.

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Flotte Sprüche und Zauberstückchen

In den kurzen Umbaupausen unterhielt Show-Moderator Magnus Andrè mit flotten Sprüchen und Zauberstückchen.

Als ein gewagter Spagat für ein teils in die Jahre gekommenes Volksmusikpublikum, erwies sich der nicht zu kurz gekommene Showblock mit den Jugendlichen Matteo Markus Bok (13 Jahre) und Lukas Janisch (14), Finalist und Sieger aus „The Voice Kids 2016“. Der musikalische Kontrast zu den üblichen Volksmusik- und Akkordeonklängen kam vor allem bei den jungen Gästen an.

Den großen Erwartungen gerecht wurden wieder einmal „Ingrid & die Steirerboys“, schon mehrfach in Vöhringen und Umgebung aufgetreten, mit beliebten Titeln, die perfekt live dargeboten wurden. Mit viel Beifall leiteten sie in die Pause über.

Im zweiten Teil des über vierstündigen Programms verblüffte neben weiteren zehn Künstlern vor allem der Harmonika-Weltmeister Renè Kogler auf seiner diatonischen Harmonika mit Eigenkompositionen und Klassikern „in Rekordgeschwindigkeit“. Den Publikumsruf nach einem Jodler erfüllte die österreichische Jodelkönigin von „Ingrid & die Steirerboys“ genau so gerne. Als Zugabe gab es ein Volksmusikmedley mit Titeln aus ihrer Heimat Steiermark.

Schirmherr und Bürgermeister Karl Janson dankte am Schluss allen Mitwirkenden, Sponsoren und dem Organisator Max Harder für monatelange Vorbereitung und Planung. Spontan und ohne Vorbereitung entschlossen sich die Musikanten alle zusammen zu einem gemeinsamen Abschiedsständchen – ein beeindruckender Liveauftritt zum Schluss.

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