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Vöhringen

21.01.2020

3000 Stunden für die Stadt Vöhringen im Einsatz

Die Freiwillige Feuerwehr Vöhringen hatte 2019 ganz schön viel zu tun.
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Die Freiwillige Feuerwehr Vöhringen hatte 2019 ganz schön viel zu tun.
Foto: Symbolfoto Alexander Kaya

Die Vöhringer Feuerwehr blickt auf ein arbeitsreiches Jahr 2019 zurück. Langjährige Mitglieder erhalten eine Auszeichnung.

Die Katze büchst aus und hockt auf dem Hausdach, Öl läuft in einem Keller aus, ein Sturm reißt einen großen Ast vom Baum, der auf die Straße zu fallen droht, ein auf dem Herd vergessener Eintopf verqualmt die Wohnung. Und dann kommen noch die Einsätze bei großen und kleinen Bränden hinzu, die die gesamte Mannschaft fordern. Was würden die Bürger ohne die Freiwillige Feuerwehr und deren ehrenamtliches Engagement tun? Kommandant Sven Görmiller gab bei der Jahresversammlung im Sportpark Einblick in die Arbeit des vergangenen Jahres. 3000 Helfer- und Übungsstunden umfasst die Bilanz, mit eingeschlossen die Arbeiten, um den Fahrzeugpark in Schuss zu halten.

Es gibt derzeit 49 aktive Feuerwehrleute, sechs davon sind Frauen. Die Wartungsarbeiten beziehen sich nicht nur auf die Fahrzeuge. Auch Atemschutzgeräte und Funkeinrichtungen müssen überprüft werden. Und an 54 Tagen wurde der Ernstfall geprobt. Stehen spontan Einsätze an, dann hätten bisher die Unternehmen und Betriebe stets Verständnis für dieses Engagement bekundet, sagte der Kommandant. Laut Görmiller rückte die Wehr 32 Mal zu Bränden aus.

Bürgermeister Karl Janson sagt weitere Unterstützung zu

Eröffnet hatte die Versammlung der Vorsitzende der Feuerwehr Hermann Hufnagel. Er ging auf die Erweiterung des Gerätehauses ein, dessen Fertigstellung sich nach hinten verschiebt. Schuld am zögerlichen Baufortschritt waren archäologische Untersuchungen. Das jedes Jahr Ende Juli fällige Sommerfest am Gerätehaus dürfte wohl in diesem Jahr wieder in Illerzell stattfinden – auf einer Baustelle lässt es sich schlecht feiern. Bereits im vergangenen Jahr musste wegen der Bauarbeiten das Fest, mit dem die Wehr auch ihre Kasse aufbessert, nach Illerzell verlegt werden. Der Feuerwehrverein, dem Hufnagel vorsteht, hat 343 Mitglieder, einschließlich Jugendlicher und Kinder. Martin Bahle, als Gerätewart, berichtete über den Zustand der Fahrzeuge während Wilfried Kolb über die Aktivitäten des Löschzuges Illerzell berichtete. Dass es im Augenblick 14 junge Leute gibt, die sich für das Feuerwehrwesen interessieren, erklärte Jugendwart Tim Arnold.

Bürgermeister Karl Janson sagte zu, dass die Stadt das ehrenamtliche Engagement gern unterstütze und weiterhin dafür sorgen werde, dass die Ausrüstung stets auf einem hohen Niveau bleibe. Was Janson beeindruckend findet, ist die Identifikation mit „unserer Feuerwehr“. Der Geist der Solidarität komme den Bürgern zugute.

Für langjährige Treue wurden Karl-Heinz Oehrle, Martina Wildt, Gisela Rauscher, Martin Bahle, Ingrid Öfner, Ursula Domitrovic, Lilly Ruf, Sabine Öfner, Traudl Ruepp und Harald Horber, der 60 Jahre bei der Feuerwehr ist, vom Vorsitzenden Hufnagel geehrt. Zum Ehrenmitglied wurde Bruno Konrad ernannt, der nicht nur 50 Jahre Mitglied der Feuerwehr ist, sondern der auch die Wehr stets großzügig unterstützt hat.

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