Kirchhaslach

25.05.2017

60 Jahre Frauenpower

Unser Bild zeigt Pfarrer Joachim Dosch mit dem Vorstandsteam des Frauenbunds (von links): Monika Raffler, Karolin Mörz, Gisela Grauer und Hedwig Mensch beim Festgottesdienst.
Bild: Claudia Bader

Der Katholische Frauenbund Kirchhaslach feiert heuer einen runden Geburtstag. Wie sich der Verein in den vergangenen Jahren entwickelt hat.

Der Frauenbund Kirchhaslach ist 60 Jahre alt geworden. „Die Idee, die Pfarrer Cyprian Greuter im Frühjahr 1957 umsetzte, hat sich im Laufe der Zeit zu einer tief im Glauben verwurzelten, nicht mehr wegzudenkenden Institution im Greuth entwickelt, die das Leben in Kirchhaslach und seinen Ortsteilen bereichert“, resümierten die Mitglieder des Vorstandsteams beim Festgottesdienst. „Unser Frauenbund hat sich zur gestandenen wertvollen Institution in unserer Pfarrgemeinde entwickelt, die auch soziale und gesellschaftliche Bedeutung genießt“, sagte Pfarrer Joachim Dosch.

„Mit all seinen Untergruppen – dem Feierabendkreis, dem Handarbeitstreff und den Mutter-Kind-Gruppen – ist der Katholische Frauenbund Kirchhaslach eine wichtige Anlaufstelle in unserer Gemeinde“, betonte Bürgermeister Franz Grauer. Im Namen des Bezirksvorstands des Diözesanverbands Augsburg bedankten sich auch Thea Schütz und Isolde Stock für die wichtigen Beiträge, die der Frauenbund Kirchhaslach im Sinne des Glaubens leistet.

Mit der Neubesetzung der Pfarrei Maria Himmelfahrt Kirchhaslach durch Pfarrer Cyprian Greuter, habe das religiöse Leben im Greuth einen erfreulichen Aufschwung genommen, heißt es in der Chronik. Der „mit jugendlichem Eifer ans Werk gehende Geistliche“ habe die Katholische Landjugend wieder aufgebaut und einen Vortragsabend organisiert, bei dem Diözesanmitarbeiterinnen über die Ziele eines Katholischen Frauenbunds referierten. Anschließend seien alle der 65 Versammelten dem neuen Zweigverband beigetreten. Durch Zurufe wurde Lehrerin Elisabeth Baier zur Vorsitzenden gewählt, der Maria Kiechle als Stellvertreterin, Maria Jahn als Kassenwartin und Zenta Leinauer als Schriftführerin zur Seite standen. Der Jahresbeitrag wurde auf vier Mark festgelegt, von denen drei Mark an den Landesverband abgegeben werden mussten.

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Als erste Versammlung des Frauenbunds wurde am Muttertag 1957 im damaligen Gasthaus „Schmid“ ein Vortrag zum Thema „Die Mutter, das Herz der Familie“ organisiert. Seitdem fanden unzählige Teamsitzungen, Vorträge, Ausflüge, Bildungsfahrten, Bibel- und Bastelabende, Lichterprozessionen zur Grotte, Advents- und Nikolausfeiern, Altennachmittage, Glaubensseminare, Diavorträge, Einkehrtage, Kochvorführungen, Wallfahrten sowie Erste-Hilfe-, Kosmetik-, Pflege-, Erziehungs- und Mütterkurse statt. Aber auch Aktivitäten mit Kindern, Weltgebetstage und vieles mehr bereicherten das Programm. Zum 30-jährigen Bestehen weihte der Frauenbund im Jahr 1987 seine erste Frauenbundfahne.

In den zurückliegenden Jahren hat sich der Verein dem Wandel der Zeit angepasst, Bewährtes beibehalten und Neues eingeführt, zum Beispiel ein Vorstandsteam und den Verkauf von selbst genähten Salzsäckchen am Dreikönigstag.

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