Newsticker

RKI meldet 11.409 neu mit Corona Infizierte
  1. Startseite
  2. Lokales (Illertissen)
  3. 800000 Euro fürs Trinkwasser

Bürgerversammlung

29.04.2015

800000 Euro fürs Trinkwasser

Der neue Hochbehälter mit zwei Wasserkammern wurde im Rahmen der Trinkwasserversorgung errichtet.
Bild: Bader

In Winterrieden gab es Fragen zu Sanierungen, Bauplätzen und Asylbewerbern

Nachdem Gemeindeoberhaupt Hans-Peter Mayer bei der Bürgerversammlung in Winterrieden einen Einblick in die Haushaltszahlen gegeben hatte, nutzten die Besucher die Gelegenheit für Fragen und Wortmeldungen.

Werner Dreher fragte nach der Qualität des Trinkwassers. Er regte an, die labortechnischen Werte regelmäßig auf der gemeindlichen Internetseite zu veröffentlichen. Josef Sailer erkundigte sich nach den bei der Sanierung der Trinkwasserversorgung entstandenen Kosten. Nach derzeitigem Stand seien für die Gesamtmaßnahme rund 800000 Euro angefallen, so Bürgermeister Mayer. Sobald der genaue Betrag feststehe, werde der Gemeinderat eine Verbesserungssatzung erstellen. Die für die Haus- und Grundstücksbesitzer anfallenden Beiträge würden von der Verwaltungsgemeinschaft Babenhausen berechnet und per Bescheid verschickt. Der Gemeinderat habe beschlossen, die Verbesserungsbeiträge in zwei Raten einzufordern, wobei beide Zahlungstermine den Bürgern in einem Bescheid mitgeteilt werden.

Die Sanierung von Blumenstraße und Rosenstraße befinde sich in der Planungsphase, sagte der Bürgermeister auf Nachfrage von Günther Wagner. Albert Zangl wollte wissen, wann die B300 durch Winterrieden saniert wird. Auch dieses Vorhaben, das in Zusammenarbeit mit dem Straßenbauamt verwirklicht wird, befinde sich laut Rathauschef derzeit noch in der Planung. Während das Straßenbauamt für die Straße zuständig sei, müsse die Gemeinde die Kosten für Kanal, Gehsteig und Straßenbeleuchtung übernehmen und auf die Anwohner umlegen.

Lesen Sie jetzt: Die heutige Ausgabe Ihrer Tageszeitung als E-Paper.
Lesen Sie jetzt: Die heutige Ausgabe Ihrer Tageszeitung als E-Paper.

Walter Weixler macht sich Gedanken über die Kapazität der Winterrieder Kläranlage: „Reicht diese auch aus, wenn mit der Bebauung des Gebiets Gänsberg II viele Neubürger nach Winterrieden kommen?“, fragte er. Da der Wasserverbrauch innerhalb der Gemeinde eher rückläufig sei, würde die Kläranlagenleistung auch für rund 50 zusätzliche Bewohner im neuen Baugebiet ausreichen, schätzt Bürgermeister Mayer. Sorgen bereite ihm eher die Tatsache, dass die Kläranlage die heutzutage geforderten Reinigungsstufen nicht komplett abdecke.

Das neue Baugebiet Gänsberg II umfasse 21 Plätze. Da der Gemeinde bereits 26 Anfragen vorlägen, sei die Nachfrage größer als das Angebot, informierte der Rathauschef auf eine Anfrage von Josef Sailer hin. Die Quadratmeterpreise für die Bauplätze lägen der Gemeinde aber erst vor, wenn die Erschließungskosten feststehen.

Andreas Zoller erkundigte sich nach dem Preis des heuer angeschafften neuen Feuerwehrfahrzeugs. Das mittlere Löschfahrzeug MLF koste rund 198000 Euro, wobei die Regierung einen Zuschuss von 40500 Euro beisteuere, so Bürgermeister Mayer.

Derzeit stehe in Winterrieden kein kommunales Gebäude für die Aufnahme von Asylbewerbern zur Verfügung, beantwortete der Rathauschef eine Frage von Albert Zangl. Der Gemeinde lägen aber Informationen vor, wonach demnächst in einem privaten Wohnhaus rund 20 Flüchtlinge untergebracht werden sollen. (clb)

Themen folgen

Die Diskussion ist geschlossen.

Das könnte Sie auch interessieren