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Finanzen

24.11.2017

Abfallgebühren in Oberroth sinken

Die Gemeinde hat beim Thema Müll finanziell gute Arbeit geleistet

Die Gemeinde Oberroth senkt die Abfallgebühren für die Bürger. Was den Müll angeht, hat die Gemeinde also gute Arbeit geleistet. Hier ein Überblick:

Da der zweijährige Kalkulationszeitraum zum 31. Dezember 2017 endet, wurde die Verwaltung mit einer Neukalkulation beauftragt. Bei der Müllgebührenkalkulation für die Jahre 2016 und 2017 konnten die Gewinne aus Vorjahren (5629 Euro) nicht vollständig abgebaut werden, sagte Kämmerin Sandra Rudolf bei der Gemeinderatssitzung. Für die aktuelle Kalkulation verbleibe damit ein Gewinnvortrag für die Jahre 2018 bis 2019 in Höhe von 3353 Euro.

Die Abfallgebühren in Oberroth werden günstiger: Für eine Mülltonne mit 60 Litern Füllraum reduziert sich der vierteljährlich zu zahlende Betrag von bisher 27 Euro auf 25,50 Euro, für die 80-Liter-Tonne von 33 Euro auf 31,50 Euro, für die 120-Liter-Tonne von 44,25 Euro auf 42 Euro sowie für die 240-Liter-Tonne von 79,50 Euro auf 76,50 Euro. Ein zusätzlicher 60-Liter-Müllsack kostet weiterhin 3,50 Euro. Bei der Sitzung verabschiedete der Gemeinderat die vorliegende Abfallgebührenkalkulation für die Jahre 2018 und 2019 einstimmig.

Einstimmig entschied sich der Gemeinderat für den Kauf eines frequenzgeschützten Funkmikrofons zum Preis von maximal 600 Euro. Damit soll die Übertragungsqualität bei öffentlichen Veranstaltungen verbessert werden. Das Funkmikrofon in der bisher eingesetzten Lautsprecheranlage sei störanfällig, begründete Bürgermeister Willibold Graf die Notwendigkeit der Anschaffung. Der zur Verbesserung der Verkehrssicherheit geplante Kauf eines mobilen Geschwindigkeitsmessgeräts wird bis zum Frühjahr zurückgestellt, entschied das Gremium. Das im Jahr 2010 gemeinsam mit der Nachbargemeinde Unterroth angeschaffte Geschwindigkeitsmessgerät könne aufgrund seines hohen Eigengewichts und der Größe nur an stabilen Trägern befestigt werden. Deshalb werde es überwiegend in Hauptverkehrsstraßen eingesetzt.

Für den diesjährigen Seniorennachmittag erhält die Katholische Landjugendbewegung (KLJB) einen Zuschuss von 150 Euro, beschloss das Gremium. Den Antrag des Evangelischen Bildungswerks Neu-Ulm auf Bezuschussung von Erwachsenenbildungsveranstaltungen lehnte es ab. (clb)

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