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Marktrat

13.02.2015

Acht Hektar neue Gewerbefläche

Dieser Plan zeigt die Veränderungen, vor allem die westliche Erweiterung des Bebauungsplans Schöneggweg. Dadurch entstehen etwa acht Hektar neue Gewerbefläche.

Im Gebiet Schöneggweg können Firmen expandieren oder sich neue Betriebe ansiedeln

Der Babenhauser Marktrat hat einer Erweiterung das Gewerbegebiets Schöneggweg um rund acht Hektar zugestimmt. Durch die beschlossene Änderung des Bebauungsplans wird Baurecht für weitere Betriebsgebäude und Lagerhallen für bestehende Firmen geschaffen, die expandieren wollen. Zudem sollen künftige Gewerbeansiedlungen ermöglicht werden.

Die geplante Erweiterung betrifft vor allem den Westen des Gebiets. Laut Bürgermeister Otto Göppel ist sie im Flächennutzungsplan beabsichtigt. Mit der Änderung des Bebauungsplans wird dessen Geltungsbereich zudem an mittlerweile veränderte Grundstücksgrenzen angepasst. Die Anpassung erfolgt im Osten entlang der Südwestgrenze des durch die Fotovoltaik-Freiflächenanlage entstandenen Areals. Dadurch wird eine Teilfläche aus dem Geltungsbereich genommen.

Der Plan ist in seiner jetzigen Form noch keine endgültige Festlegung. Der Markt Babenhausen kann später noch weitere Flächen und Grundstücke einbeziehen. Zudem gibt es zur Aufstellung des Bebauungsplanes und zur Änderung des Flächennutzungsplans eine Umweltprüfung.

Marktrat Martin Gleich signalisierte prinzipielle Zustimmung zu der Bebauungsplanerweiterung. Allerdings gefiel ihm die Führung der Baugrenze im Westen in Teilbereichen nicht. So würde dort ein nutzloser „Zwickel“ im Bereich von zukünftigem Kreisverkehr und Umgehungsspange entstehen. Dazu regte er an, dieses Areals als eine der notwendigen Ausgleichsflächen festzusetzen, da hier bisher lediglich zum Teil landwirtschaftlich genutzte Grünfläche im Bebauungsplan festgelegt ist. Auch sprach er sich gegen die im Plan eingezeichneten Querriegel aus, die begrünt werden sollen. Diese seien bisher nicht eingehalten worden – und sicherlich auch nicht zukünftig, so Gleich.

Letztendlich segnete der Marktrat die Bebauungsplanerweiterung ohne Gegenstimme ab.

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