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Oberschönegg

03.11.2017

Advent- und Kunsthandwerkermarkt in Oberschönegg wird zehn Jahre alt

Christiane Seldner organisiert seit zehn Jahren den Advent- und Kunsthandwerkermarkt in Oberschönegg.
Bild: Dagmar Falzboden

Organisatorin Christiane Seldner erzählt, wie alles angefangen hat und was in diesem Jahr geboten ist.

Zum zehnten Mal öffnet der Advent- und Kunsthandwerkermarkt im Oberschönegger Schützenheim in diesem Jahr seine Pforten. In den vergangenen Jahren entwickelte sich der Markt zu einem festen Bestandteil der Vorweihnachszeit in der Region. Als Organisatorin Christiane Seldner den Markt 2007 ins Leben rief, habe sie niemals mit solch positiver Resonanz gerechnet, sagt sie rückblickend.

Zwar gab es damals schon Kunsthandwerkermärkte in der Umgebung, auf denen Seldner – die seit 14 Jahren ein eigenes kleines Keramikstudio in Dietershofen betreibt – ihre selbst hergestellten Waren anbot. Allerdings mussten die Organisatoren ihre Tätigkeiten aus unterschiedlichen Gründen beenden. So standen Seldner und andere Aussteller vor der Frage: „Wie geht es weiter?“ Lange haderte die Frau, die gerade eine schwere Erkrankung überstanden hatte, mit sich: „Dann stand mein Entschluss fest. Ich wollte selbst einen Markt organisieren.“

Ein Jahr lang dauerten die Vorbereitungen, schließlich wollte die rührige Frau etwas Neues und Besonderes auf die Beine stellen. Sie holte den Schützenverein Oberschönegg mit ins Boot, welcher sich um die Bewirtung kümmern sollte – schließlich wünschte sich die Organisatorin, dass es mehr zu Essen gibt als Würstchen und Pommes. Außerdem wurden Familie, Freunde und Bekannte mobil gemacht, die ebenfalls noch heute ihre selbst gebackene Kuchen verkaufen, beim Auf- und Abbau sowie an der Kasse helfen.

Nicht ohne Stolz erzählt Seldner: „Mein Markt schlug ein wie eine Bombe.“ Und so erweiterte sie die Veranstaltung jedes Jahr ein bisschen. Während der Advent- und Kunsthandwerkermarkt in den ersten Jahren nur am Samstag öffnete, können die Besucher mittlerweile an zwei Tagen durch das Schützenheim flanieren. Auch das Warenangebot wurde größer. Zu Beginn gab es einige Info- und Bastelstände, zum Beispiel vom Frauenbund oder der Krebsgruppe Babenhausen. Heute ist das Schützenheim gut besetzt mit Ausstellern. Worauf Seldner besonderen Wert legt: „Es gibt bei uns nur Waren, die von den Kunsthandwerkern selbst hergestellt werden.“ Die Angebotspalette reicht von Adventsgestecken und Krippen über Tischdecken, Seifen und Edelsteinen bis zu Honig und Bio-Delikatessen.

Überhaupt liegen ihr die Aussteller am Herzen: Mit allen pflegt sie ein freundschaftliches Verhältnis. „Alle sollen sich wohlfühlen, das überträgt sich auch auf unsere Besucher“, begründet sie. Kamen anfangs nur wenige hundert Besucher aus der nahen Umgebung, finden mittlerweile Menschen aus bis zu 80 Kilometern Entfernung den Weg nach Oberschönegg.

Wie die Organisatorin berichtet, habe sie neben den „Stammausstellern“, die von Anfang an oder viele Jahre dabei sind – zum Beispiel Erich Briegel aus Eppishausen mit seine Schnitzereien, Regina Römisch aus Öpfingen mit Süßigkeiten und Annemarie Böckler aus Sontheim mit Puppenkleidern – auch stets neue Aussteller gewinnen können. Dazu gehören in diesem Jahr unter anderen Christine Neumayer aus Krumbach mit weihnachtlichen Stickereien, Adelgunde Stölzle aus Hairenbuch mit Weihnachtsdeko aus Holz oder Gerhard Sailer aus Isny, der Tiffany anbietet. Insgesamt haben heuer 27 Aussteller zugesagt.

Geöffnet ist der Advent- und Kunsthandwerkermarkt am Samstag und Sonntag, 11. und 12. November, jeweils von 10 bis 17 Uhr. Kinder bis 15 Jahre haben freien Eintritt, Erwachsene bezahlen einen Unkostenbeitrag von zwei Euro.

Die Ausstellerliste ist unter www.keramik-seldner.de zu finden.

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