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Altenstadt

15.01.2019

Altenstadt soll mehr Defibrillatoren bekommen

In Altenstadt sollen mehr Defibrillatoren angeschafft werden.
Bild: Wolfgang Widemann (Symbol)

Der Marktrat diskutierte über Anträge aus der Bürgerversammlung. Zwei will er umsetzen.

Bei der Bürgerversammlung in Altenstadt im November wurde über viele Themen diskutiert. Die Bürger nutzten außerdem die Chance, einige Anträge und Anfragen zu stellen. In seiner vergangenen Sitzung diskutierte der Marktrat nun über diese Anträge und stimmte über sie ab.

Bürger wünscht sich Defibriallatoren für jeden Ortsteil

Im Zuge der Bürgerversammlung kam unter anderem der Vorschlag auf, einen Defibrillator in jedem Ortsteil der Marktgemeinde zu installieren. Dass das eine gute Idee ist, darüber waren sich die Markträte einig. Diskussionen gab es aber über die in Frage kommenden und möglicherweise mehr Standorte, als vom Antragsteller gefordert. Hubert Berger (CSU) schlug die Feuerwehrhäuser der Marktgemeinde vor. Die gehören erstens schon der Kommune und zweitens sei dort gegebenenfalls auch Personal da, das im Umgang mit den Geräten geschult sei. Im Gespräch als Standort waren noch die Ortsmitte im Bereich der Kirche, das Wasserwachtsgebäude am Filzinger Baggersee und die Turnhalle in Filzingen. Der zweite Bürgermeister Ernst Wüst wies noch darauf hin, dass die Defibrillatoren auch in Feuerwehrhäusern öffentlich zugänglich sein müssten und regte an, Schulungen zu organisieren, in denen die Bürger den Umgang mit den Geräten lernen können. Nun soll die Verwaltung prüfen, inwiefern neue Defibrillatoren über Spenden finanziert werden könnten und ob die vorgeschlagenen Standorte geeignet wären.

Neue Fußgängerüberwege könnten für mehr Sicherheit sorgen

Diskutiert wurde auch über zwei neue Fußgängerüberwege an den Kreuzungen Schillerstraße/Bahnhofstraße und Albert-Schweitzer-Straße/Fabrikstraße/Schillerstraße einzurichten. Anwohner Marcus Giese hatte das in der Bürgerversammlung gefordert und dazu 52 Unterschriften weiterer Altenstadter Bürger eingereicht. Gemeinderat Robert Heller (FWG) sagt, er kenne die Situation als Anwohner selbst gut: „Dem Fußgänger käme es zu Gute, wenn man die Stelle gefahrloser überqueren könnte.“ Auch hier sollen entsprechende Schritte in die Wege geleitet werden, um zu prüfen, wie der Vorschlag sinnvoll umsetzbar sei. Die übrigen Anträge, zum Beispiel die Gebühren für Grüngutentsorgung zu streichen oder , wurden vom Marktrat abgelehnt. Über Anfragen, die in der Bürgerversammlung bereits beantwortet wurden, wurde nicht mehr gesondert diskutiert.

In dieser Sitzung wurde außerdem beschlossen, dass die neue Straße im Gewerbegebiet „Lindenmahd“ in Filzingen „Im Lindenmahd“ heißen soll.

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