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18.10.2019

Am Samstag kommt der große Knall

Bild: Alexander Kaya

Im Landkreis Neu-Ulm findet eine Katastrophenschutzübung statt. Hunderte Einsatzkräfte werden unterwegs sein – auf den Straßen kann das zu Staus führen

Viele Blaulichter werden am Samstag im Landkreis Neu-Ulm zu sehen sein – und deshalb müssen Verkehrsteilnehmer mit Behinderungen rechnen: Denn es findet eine große Katastrophenschutzübung statt. Betroffen sind nach Angaben des Landratsamts Neu-Ulm die Neu-Ulmer Innenstadt und Bereiche in Kellmünz, Weiler und Osterberg.

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Wenn am kommenden Samstag, 19. Oktober, die Sirenen heulen, dann wird es sich also nicht um einen Ernstfall, sondern um eine Probe handeln. Außerdem kann es im Rahmen der Übung zu Knallgeräuschen und Rauchentwicklung kommen, heißt es in der Mitteilung des Landratsamts weiter. Hiervon gehe keine Gefährdung für die Bevölkerung aus.

Die Polizei rät dazu, in den betroffenen Gebieten vorsichtig zu fahren: an der Kreuzung von Europastraße/Memminger Straße in Neu-Ulm sowie in Kellmünz, in Weiler und in Osterberg. Genauere Angaben gibt es dazu nicht.

Am Samstag kommt der große Knall

Die Führungsgruppe Katastrophenschutz (FüGK) am Landratsamt Neu-Ulm wird die sogenannte Vollübung nach dem bayerischen Katastrophenschutzgesetz koordinieren. Als zuständige Schutzbehörde hat sie die Gesamtleitung des Übungseinsatzes inne. Der wird seit Längerem geplant – und zwar nicht nur in der Theorie.

„Es werden reale Kräfte bewegt“, erläutert Kreisbrandrat Bernhard Schmidt. Im Landkreis werden ihm zufolge mehrere Hundert Sicherheitskräfte sämtlicher Hilfsorganisationen und der Fachbehörden im Übungseinsatz sein. „Es wird eine Vielzahl von Einsatzfahrzeugen unterwegs sein“, ergänzt Schmidt. Außerdem kann es zu Knallgeräuschen und Rauch kommen. Darauf weist die Polizei die Bevölkerung hin.

„Das Drehbuch sieht mehrere realitätsnahe Szenarien vor“, sagt Wolfgang Höppler, im Landratsamt Neu-Ulm Fachbereichsleiter „Sicherheitsrecht, Brand- und Katastrophenschutz“. Mehr verrät er nicht, denn Zweck der Übung sei, die Teilnehmer von Polizei, Feuerwehr, Rotem Kreuz und Technischem Hilfswerk mit unvorhergesehenen Situationen zu konfrontieren. „Erprobt werden soll vor allem das Zusammenspiel der Kommunikationswege“, so Höppler. Geprobt wird von 10 bis 15 Uhr. (az)

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