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Auch bei der Kinderbetreuung zählt Vorsorge

Kommentar Von Sabrina Schatz
13.04.2018

Die Marktgemeinde Babenhausen muss sich frühzeitig Gedanken über ihre Kindergärten machen.

Der Betrieb der Kindergärten ist eine Aufgabe, die viele Kommunen vor organisatorische wie finanzielle Herausforderungen stellt – auch Babenhausen. Es ist wichtig, dass man sich in der Marktgemeinde frühzeitig Gedanken darüber macht, wie sich die Kinderbetreuung zukunftsträchtig gestalten lässt.

Denn auch wenn aktuell noch ausreichend Plätze für die Betreuung der Buben und Mädchen zur Verfügung stehen, so kann sich das schnell ändern: Dank neuer Bauplätze, etwa am Weinrieder Feld, lassen sich junge Leute im Fuggermarkt nieder und gründen Familien. Geburtenstarke Jahrgänge kommen ins Kindergartenalter. Auch gesellschaftliche Trends machen sich bemerkbar, zum Beispiel, dass Mütter nach der Geburt schneller wieder in den Job einsteigen wollen oder müssen. Zudem wohnt bei vielen die Oma nicht mehr nebenan, um dem Kind ein Mittagessen zu kochen oder bei den Mathehausaufgaben zu helfen. Wie Bürgermeister Otto Göppel sagt: „Die Erziehung der Kinder rückt immer mehr in den öffentlichen Sektor.“

Für die Betreuung sollte der Markt Geld in die Hand nehmen: Diese viel zitierte „Investition in die Zukunft“ wird sich auszahlen – dann, wenn Kinder in einer Gemeinde aufwachsen, in der sie sich geborgen fühlen und in der sie das öffentliche Leben selbst einmal mitgestalten wollen.

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