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Illertissen

11.07.2016

Auf die Räder und rund um Illertissen

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3 Bilder
Flott waren die Stadtradler unterwegs, hier eine Gruppe kurz vor Jedesheim.
Bild: Zita Schmid

Als erste Kommune im Landkreis nimmt Illertissen am bundesweiten Wettbewerb „Stadtradeln“ teil - und möchte so zum Schutz des Klimas beitragen.

Mit rund 50 Teilnehmern und einer Tour durch alle Ortsteile hat das „Stadtradeln“ einen vielversprechenden Auftakt erlebt. „Wir wollen ein Zeichen setzen und ich freue mich, dass so viele gekommen sind“, sagte Simon Ziegler, Klimaschutzmanager der Stadt, nachdem sich der Platz bei der Schranne mit immer mehr Radlern samt ihren sportlichen Vehikeln gefüllt hatte. Das Auto stehen lassen, dafür Fahrradfahren und das Klima durch die damit verbundene CO2-Einsparung schützen, sei das ursprüngliche Ziel des Stadtradelns, erklärte Walter Radtke, stellvertretender Landesvorsitzender des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs (ADFC) Bayern als Unterstützer der bundesweiten Kampagne.

Die Stadt Illertissen nimmt als erste Kommune im Landkreis Neu-Ulm an der Aktion teilnimmt. Das hob Radtke lobend hervor. Allgemein sei die Kampagne ein Erfolgsmodell und breche jedes Jahr neue Rekorde. Das insgesamt 21-tägige Illertisser Stadtradeln begann mit einer Fahrt durch die Ortsteile. Matthäus Schütz vom Verein der Berg- und Radfreunde aus Au fungierte als routinierter Tourenführer.

Mit kräftigen Tritten in die Pedale war so die Vöhlinstadt selbst schnell verlassen und Jedesheim als erstes Etappenziel gleich erreicht. Vorbei an weidenden Pferden, goldenen Getreide- und noch halb hohen Maisfeldern ging es den Illerkanal entlang Richtung Au. Radfahren tue nicht nur dem Körper, sondern auch der Seele gut, meinte Radtke. Denn die Umgebung werde aus einer anderen Perspektive wahrgenommen. Es könnten schöne Ecken entdeckt werden, an die man mit dem Auto nicht komme.

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Für Tobias Kroner gehört das klimafreundliche Radfahren bereits zum Alltag. Er besitze gar kein Auto und fahre alles mit dem Rad, erklärte er. Für das Illertisser Hospiz nimmt er als dessen Vorstandsmitglied am Stadtradeln teil und wird so wohl satte Kilometer auf das Illertisser Radel-Konto bringen. Auch Simon Ziegler, der als Klimamanager Illertissen zum Stadtradeln angemeldet hat, will das Seinige tun. Seinen Weg von der Arbeit heim nach Ulm wolle er vermehrt mit dem Rad fahren, verrät er seinen persönlichen Beitrag zum Wettbewerb.

Eine brennende Sommersonne war an diesem Tag stetiger Begleiter der Stadtradler. Der kühle Fahrtwind war so eine angenehme Begleiterscheinung. Viele geübte Mitglieder der Auer Berg- und Radfreunde waren unter den Teilnehmern. Einige waren mit Mountainbikes unterwegs, andere hatten sich E-Bikes ausgeliehen, die örtliche Händler zur Auftaktveranstaltung kostenlos angeboten hatten. Nach einer Stunde hatte die Gruppe auf ihrem weiteren Weg über Betlinshausen und Tiefenbach das Museum der Gartenkultur als Zwischenstopp erreicht. Bei der Rückfahrt zum Illertisser Rathaus konnten die Teilnehmer von der Autobahnbrücke mit Gelassenheit auf den zäh fließenden Verkehr auf der A7 blicken. Mit dem Drahtesel ging die Fahrt nämlich – anders als bei den Autofahrern – flott dem Ziel entgegen.

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