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Dart

06.06.2011

Auf die Technik kommt es an – bei Spielern und Automaten

Da war was los! Rund 500 Spieler pro Tag kämpften bei den deutschen E-Dart-Meisterschaften an den 84 Automaten, die in der Turnhalle des ASV Bellenberg aufgebaut waren.
Bild: Foto: sar

Deutsche Meisterschaft wird in Bellenberg ausgetragen. 84 Geräte aufgebaut

Bellenberg Einen 20 Gramm schweren Pfeil aus einer Entfernung von 2,37 Metern ins Ziel zu treffen – darum ging es vier Tage lang auf dem Sportgelände und in der ASV Turnhalle in Bellenberg. 500 Spieler nahmen täglich an den deutschen E-Dart-Meisterschaften teil. Es war die erste Deutsche Meisterschaft in Süddeutschland. Insgesamt strömten rund 2500 Menschen auf das Sportgelände, um das spannende Turnier, das an insgesamt 84 Dart-Automaten ausgespielt wurde, hautnah mit zu erleben.

„Der Deutsche Dart Sport Verband (DDSV) ist eine sehr junge Organisation mit enormem Mitgliederzulauf“, berichtete das Vorstandsmitglied Dietmar Reichard. 2007 wurde die Vereinigung gegründet; mittlerweile hat sie bundesweit bereits rund 16000 Mitglieder. Deutsche Meisterin im Damen-Einzel (501 DO) wurde Antje Hafner von der in der Region Neu-Ulm/Vöhringen ansässigen Privaten Dart Liga. Mehrere Einzeltitel sammelte auch der Royal Dart Verband Allgäu. Den Meistertitel im Damen-Einzel (501 SO) ließ sich Susanne Kuhn nicht nehmen. Den Titel des Deutschen Meisters im Herren-Einzel (501 MO) erkämpfte sich Andreas Prestele.

„Es freut uns, dass so viele Spieler und Besucher nach Bellenberg gekommen sind“, meinte der DDSV-Vorsitzende Christian Ederer. „Technisch ist das hier das Non-Plus-Ultra“, fügte Dietmar Reichart an. So waren alle 84 Automaten miteinander vernetzt. Über spezielle Computer-Terminals konnte sich jeder Spieler mittels einer Identifikationskarte einloggen, den Spielplan aufrufen, Ergebnisse abfragen oder ermitteln, wann er wieder antreten muss.

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„Die Technik ist leicht zu bedienen und das Turnier ist bestens organisiert“, erläuterte Dart-Spielerin Nicole Hartmann von der Privaten Dart Liga (PDL). Ihre Teamkameradin Judith Frühsammer fand es spannend, sich mal mit Spielern aus ganz Deutschland messen zu können. Eine Erfolgsstory hat die regionale Dart Liga auch zu bieten. Wie der Vorsitzende Reinhold Forke aus Thannhausen berichtete, sind 950 aktive Spieler und 115 Mannschaften in der Privaten Dart Liga zusammengeschlossen.

Dass sich so viele Frauen für den Dart-Sport begeistern können, wundert Spieler Andreas Reinhardt nicht. Schließlich sei Dart eine Kopfsache und auf Geschicklichkeit ausgerichtet. Zudem könne man, mit einer Stunde Training täglich viel erreichen. Geschicklichkeit, Konzentration, Technik und Bauchgefühl sind für Reinhold Forke die Erfolgsgeheimnisse für einen guten Dart-Spieler.

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