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Gemeinderat I

14.12.2011

Aufgeschlossenheit für geplanten Roth-Radwanderweg

Strecke entlang der Keltenschanze und Informationstafel

Osterberg Nachdem sich die Gemeinde Osterberg am Radweg auf der alten Bahntrasse von Kellmünz nach Babenhausen beteiligt hat, besteht nun auch Offenheit gegenüber dem geplanten Radwanderweg „Bayerisch-Schwäbische Roth“. Noch vor einem Jahr war die Beteiligung an einer durchgehenden Kennzeichnung abgelehnt worden. Jetzt hatten sich die Räte mehrheitlich auf eine Trasse an der Keltenschanze vorbei und auf eine verkehrssichere Überquerung der Babenhauser Straße am Pumphäuschen geeinigt.

„Durch die relative Nähe zum Ort macht vielleicht der eine oder andere Fahrradtourist sogar bei uns Station“, witzelten die Räte. „Wir haben eine wunderschöne Natur, da brauchen wir uns nicht zu verstecken“, ergänzte Ratsmitglied Martin Rogg. Die geplante Route soll in zwei Tagesetappen auf vorhandenen Feld- und Wirtschaftswegen von der Donau durchs Rothtal bis Memmingen führen können.

Was fehlt, ist das Auflisten der geeignetsten Wege sowie deren zusammenhängende Beschilderung. Die Konditionen hätten sich verbessert, sagte Bürgermeister Klaus Seidler. Damals sei eine anteilige Summe von 600 Euro genannt worden, diese soll jetzt um einiges niedriger ausfallen. Zudem bestehe jetzt der Radweg von Kellmünz nach Babenhausen, sodass sich dadurch ein neues Konzept erstellen lasse. Informationstafeln könnten unter anderem auf den Abenteuerspielplatz hinweisen.

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Holzeinschlag hat begonnen

Bürgermeister Seidler informierte den Gemeinderat, dass er kurzfristig die Firma Haugg mit dem Holzeinschlag beauftragt hatte. Er habe so handeln müssen, „weil wir spät dran waren“. Auf Anfragen erklärte er, dass die Liste für Selbstwerber, also Interessenten, die ihr Holz selbst holen wollen, ausliegen würden.

Hebesätze werden nicht verändert

Wie bereits vorab besprochen, beschlossen die Räte, im neuen Jahr keine Steuern zu erhöhen.

Eine Anfrage der LEW Netzservice GmbH, ob im Rahmen eines Neubaus am Buchenberg auch ein Leerrohr für eine etwaige Straßenlaterne verlegt werden soll, standen die Gemeinderäte ablehnend gegenüber. Allerdings wünschten sie eine Kostenaufstellung für das Verlegen eines Leerrohres zu sämtlichen Straßenlaternen am Buchenberg, falls die Leitungen einmal verlegt werden sollten.

„Entweder wir schaffen für alle Laternen diese Voraussetzung, oder für keine“, so die Räte. (lor)

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